Aedermannsdorf/Herbetswil

Gemeinden wehren sich gegen Forderung des Amtes für Volksschule

Seit 2009 wird die Schule Herbetswil von den Gemeinden Aedermannsdorf und Herbetswil gemeinsam geführt.

Seit 2009 wird die Schule Herbetswil von den Gemeinden Aedermannsdorf und Herbetswil gemeinsam geführt.

Warum etwas ändern, das funktioniert und es auch nicht danach aussieht, als wäre das Funktionieren gefährdet? Unter diesem Motto ist wohl ein Beitrag zum Thema Schule im Infoblatt der Gemeinde Aedermannsdorf zu verstehen.

«Seit 2009 führen Aedermannsdorf und Herbetswil zusammen erfolgreich die Primarschule, ohne dass dabei eine der beiden Gemeinden ihre Selbstständigkeit im Bereich Schule aufgeben musste», ist zu lesen.

Damals sei ein Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen worden, «der bis heute zu keinerlei Schwierigkeiten geführt hat».

Nun aber fordere das kantonale Amt für Volksschule von den Gemeinden eine Überarbeitung des Vertrags, weil «anscheinend die heutige Version nicht bis auf den letzten Punkt alles regelt». Was sich dann, sollte es zu Streitereien kommen, nachteilig auswirken könnte.

Die andere würde verschwinden

Die Forderung aus Solothurn gehe aber nun so weit, dass eine der beiden Gemeinden die Funktion einer Leitgemeinde zu übernehmen hätte, «und die andere quasi aus der Schullandschaft verschwinden würde.»

Gegen das Ansinnen aus Solothurn hätten sich die Verantwortlichen aus Aedermannsdorf und Herbetswil bislang «erfolgreich gewehrt».

Das Geschäft Zusammenarbeitsvertrag gehe nun in eine neue Runde, heisst es weiter im Beitrag, und man hat auch schon eine Vorahnung: «Es ist zu befürchten, dass es nicht die letzte Runde sein wird.» (mgt/wak)

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