Matzendorf

Gemeinde kann vorerst nicht weiter wachsen – Bauland bleibt weiter Mangelware

Matzendorf kann vorerst nicht weiter wachsen, denn das Bauland bleibt knapp (im Bild die Gemeindeverwaltung Matzendorf).

Der Gemeinderat von Matzendorf musste in seiner letzten Sitzung konstatieren, dass Bauland in der Thaler Gemeinde weiterhin ein rares Gut bleibt. Die Reserven sind praktisch ausgeschöpft und Private wollen ihr Land nicht verkaufen. Abhilfe könnte erst die Ortsplanungsrevision 2020 bringen.

Die Gemeinde Matzendorf verfügt über kein Bauland mehr, wie der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung mit Bedauern feststellte. Zudem lassen sich keine privaten Anbieter finden, welche ihr Land verkaufen möchten. Lediglich die Parzelle östlich der Rösslimatte sowie jene, welche die Gemeinde aus dem Baurecht westlich der Rösslimatte nehmen möchte, könnten in naher Zukunft noch veräussert werden. Ansonsten heisst es, bis zur Ortsplanungsrevision 2020 zu warten und zu hoffen, dass weiteres Land durch den Kanton eingezont wird.

Bauwillige werden vertröstet

Dass Matzendorf mit dem attraktiven Dorfzentrum und der idealen Lage nicht nur für Pferdeliebhaber interessant ist, sieht man aus Sicht des Gemeinderates an den vielen Zuzügern, welche Matzendorf als ihren neuen Wohnort gewählt haben. Leider müssen aktuelle Interessenten (Private und Gewerbe) vertröstet werden. Diese Ohnmacht ist eine nervenaufreibende Situation, denn die Gemeinde ist in der komfortablen Situation interessierte Bauherren zur Hand zu haben. Der Gemeinderat hofft denn auch auf eine baldige Lösung, damit wieder Land angeboten und dadurch interessante Bauprojekte realisiert werden können.

Die Stelle als Abwartin der Sporthalle konnte wie in der Dienst- und Gehaltsordnung vorgesehen intern besetzt werden. Astrid Dobler wurde vom Gemeinderat einstimmig als Hauswartin der neuen Sporthalle gewählt. Sie ist bereits Abwartin im Sekundarschulhaus sowie im Pfarreiheim. Astrid Dobler tritt ihr neues Aufgabengebiet per 1. August 2017 an.

Zusatzkredit für Jubla-Raum

Die Jugendlichen sind fleissig am Renovieren des Jubla-Raumes. Wie bereits berichtet, stecken die jungen Männer und Frauen viel Freizeit und Arbeit in dieses Renovierungsprojekt. Durch diese Eigenleistungen können die Kosten in einem überschaubaren Rahmen gehalten werden. Die Arbeiten werden zudem stets fachmännisch überwacht.

Jan Meister von der Jubla hat dem Gemeinderat eine mustergültige Kostenzusammenstellung für die Sanierung der Bodens für zirka 3000 Franken sowie für den Heizkörperersatz respektive die Heizkörpersanierung in der Höhe von 3500 Franken eingereicht. Der Gemeinderat hat diesem dafür nötigen Zusatzkredit einstimmig zugestimmt, da ihm eine einwandfreie und komplette Überholung des Raumes wichtig ist, um Folgekosten zu vermeiden. (slm)

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