Däniken
Gemeinde Däniken hat das Yetnet-Kabelnetz übernommen

Die Kommunikationsnetz Däniken AG hat ihre Arbeit aufgenommen. Die Gemeinde Däniken ist somit nach dem Stromnetz auch im Besitz des Kabelnetzes.

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Bei der Gründung der Aktiengesellschaft waren anwesend: (von links): Marcel Dopple (Mitglied Verwaltungsrat), Ulrich Soltermann (Vizepräsident Verwaltungsrat), Richard Marty (Mitglied Verwaltungsrat), Benno Niggli (Geschäftsführer), Martin Suter (Mitglied Verwaltungsrat), Andrea Widmer (Gemeindeschreiberin), André Leuenberger (Finanzen), Gery Meier (Präsident Verwaltungsrat), Peter T. Frei (Mitglied Verwaltungsrat) und Markus Spielmann (Notar). zvg

Bei der Gründung der Aktiengesellschaft waren anwesend: (von links): Marcel Dopple (Mitglied Verwaltungsrat), Ulrich Soltermann (Vizepräsident Verwaltungsrat), Richard Marty (Mitglied Verwaltungsrat), Benno Niggli (Geschäftsführer), Martin Suter (Mitglied Verwaltungsrat), Andrea Widmer (Gemeindeschreiberin), André Leuenberger (Finanzen), Gery Meier (Präsident Verwaltungsrat), Peter T. Frei (Mitglied Verwaltungsrat) und Markus Spielmann (Notar). zvg

Die Gemeindeversammlung hatte Ende 2013 den Gemeinderat beauftragt, die Kommunikationsnetz Däniken AG zu gründen und das Kabelnetz der Genossenschaft Yetnet Kabelnetz Däniken zu übernehmen.

Der Gemeinderat hat die Gründung der Gesellschaft per Jahresbeginn kürzlich vollzogen und den Verwaltungsrat gewählt: Gery Meier (Präsident), Ulrich Soltermann (Vizepräsident), Marcel Dopple, Peter T. Frei, André Leuenberger, Richard Marty und Martin Suter.

Der Verwaltungsrat hat als Geschäftsführer Benno Niggli und für die Finanzen André Leuenberger gewählt. Somit sind drei Personen der bisherigen Fernsehgenossenschaft weiterhin mit dabei, womit die Kontinuität gewährleistet ist.

Unternehmen anschliessen

Die Gesellschaft hat per Jahresbeginn das Kabelnetz übernommen. Die Gemeinde Däniken ist somit nach dem Stromnetz auch im Besitz des Kabelnetzes. Der Verwaltungsrat befasst sich vorerst mit der Anpassung von Strukturen und Abläufen an die neuen Begebenheiten. Im Vordergrund stehen die Weiterführung des Projekts «Netz 2020» sowie in Bauangelegenheiten die Koordination mit der Elektra Däniken AG.

Während heute fast alle Wohnhäuser am Netz angeschlossen sind, ist dies im Industriegebiet noch nicht der Fall. Als vor 15 Jahren die Quartiere mit Glasfasern erschlossen wurden, waren die meisten Unternehmen der Ansicht, keinen Internetanschluss zu benötigen. Dies hat sich zwischenzeitlich geändert.

Inzwischen sind bereits mehr als die Hälfte der Wohnhäuser mit vier Glasfasern pro Wohnung ausgerüstet. Und das Schöne dabei: Von einer Baustelle hat man noch nichts bemerkt. Die Inbetriebnahme des modernen Glasfasernetzes soll in den kommenden zwei Jahren erfolgen können. Vorerst müssen jedoch diverse wichtige Abklärungen getroffen und Verhandlungen geführt werden, die Zeit beanspruchen. (aw)