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Geld für Gerichtsverhandlung: «Läbigi Klus» erreicht Sammelziel nach zwei Tagen

Die Umfahrung wird von der Bürgerinitiative «Läbigi Klus» bekämpft.

Die Umfahrung wird von der Bürgerinitiative «Läbigi Klus» bekämpft.

Per Crowdfunding-Aktion will der Verein die Gerichtskosten finanzieren, um die geplante Umfahrung Klus zu bekämpfen.

Wie die Bürgerinitiative «Läbigi Klus» Anfang dieser Woche bekannt gab, will sie den Regierungsratsbeschluss anfechten, in welchem der grünes Licht für die Umfahrung Klus gab. Der Verein entschied sich zum Gang vors Verwaltungsgericht, nachdem der Regierungsrat ihm die Einspracheberechtigung absprach.

Wie «Läbigi Klus» gestern in einer Medienmitteilung schrieb, übertraf das Crowdfunding die Erwartungen: Innerhalb von 48 Stunden übertraf der Verein auf der Plattform wemakeit.com das Sammelziel von 2500 Franken. «Die Unterstützung im Einsatz für den Schutz der landschaftlich einzigartigen Klus
ist überwältigend», schreibt die Bürgerinitiative um Präsident Fabian Müller im Communiqué. Das Crowdfunding als «Experiment», wie «Läbigi Klus» es bezeichnet, habe sich bewährt. Dank der teilweise grossen Spenden der 22 Unterstützer kamen bis gestern Nachmittag gut 2700 Franken zusammen. Zusätzlich seien Spenden direkt beim Verein eingetroffen.

«Diese breite Unterstützung zeigt, dass viele Leute unsere Vorbehalte gegenüber diesem überrissenen 65-Millionen-Projekt teilen», lässt sich Fabian Müller zitieren. «Läbigi Klus» äussert nach wie vor Bedenken, wonach das Projekt einer Umfahrung Klus von falschen Zahlen in Sachen Mobilitäts- und Bevölkerungsentwicklung im Thal ausgehe und im Umweltverträglichkeitsbericht Aspekte zu wenig berücksichtigt worden seien. Der Verein fordert eine «Korrektur». (yas/mgt)

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