Gäuer Musik
Rockabillyband mit Wolfwiler Bassisten bringt neues Album raus – es sei «handgemacht und ehrlich»

Philipp Oeggerli ist Bassist bei der Band B-Shakers. Am 7. Mai erscheint ihre dritte Platte «Shaker Attack». Produziert hat es eine deutsche Plattenfirma.

Rahel Bühler
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Mary Vogel ist die neue Stimme der B-Shakers.

Mary Vogel ist die neue Stimme der B-Shakers.

zvg

Hört man sich die Vorabsingles «Kiss Me» und «Roadrunner Blues» der neuen Platte der Rockabillyband B-Shakers an, fällt etwas sofort ins Ohr: Eine Frau singt. Bisher war der Leadsänger der Band stets ein Mann. Die Frau ist Martina «Mary» Vogel, Kandidatin bei der letztjährigen Staffel der Castingshow The Voice of Switzerland. «Die Frauenstimme ist der grösste Unterschied im Vergleich zu unseren bisherigen Alben», sagt Philipp Oeggerli. Der Wolfwiler ist mit Schlagzeuger Roger Meier aus Erlinsbach Gründungsmitglied der Band und spielt Kontrabass und E-Bass.

Kiss me ist eine der Vorabsingles des neuen Albums.

Youtube: The B-Shakers

Elf Eigenkompositionen und ein Coversong der irischen Musikerin Imelda May sind auf dem neuen Album vertreten. Es ist die dritte Platte der Band. Sie sei tanzbarer und abwechslungsreicher, sagt Oeggerli.

Thomas Grenacher an der E-Gitarre komplettiert das Quartett. Innerhalb von zwei Tagen haben die Vier das Album bei Blackshack Recordings, einem Vintage-Studio, bei Stuttgart in Deutschland aufgenommen. Zeit für Schnickschnack sei keine geblieben. Sie haben das Album live aufgezeichnet, mit Equipment aus den 1950er-Jahren. «Das macht das Album handgemacht und ehrlich», sagt der Wolfwiler. Nebst der neuen Sängerin hat die Band auch ein neues Plattenlabel. Part Records stammt aus Deutschland.

Ihre Idole sind die Ikonen der 1950er-Jahre

Der Ursprung der Band liegt in Neuendorf. Mittlerweile probt sie aber in Erlinsbach. Inspiriert seien sie von den Ikonen aus den 1950er-Jahren, sagt Oeggerli: Chuck Berry, Johnny Cash, Wanda Jackson, Jerry Lee Lewis, Dick Dale.

«Wir mischen das gerne mit unserem eigenen Stil und versuchen, unseren Sound zu erhalten. Wir möchten nicht wie eine Kopie klingen.»

Die Coronapandemie hat auch der Amateurband einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Tournee fiel aus. «Am meisten fehlen uns schon die Livekonzerte mit direktem Kontakt zum Publikum», sagt Oeggerli. Aber so freue man sich noch mehr auf die anstehenden Konzerte.

Hinweis

Hinweis B-Shakers, «Shaker Attack», Part Records, erhältlich ab 7. Mai, bei allen gängigen Streamingplattformen.