Mümliswil-Ramiswil

Fürs Jungtambouren- und Pfeiferfest ist alles bereit

Haben alles im Griff (v.l.): Bauchef Rolf Halbeisen, Wirtschaftschef Heinz Halbeisen und Koordinator Andi Frei mit einem Wegweiser, von denen rund 300 Stück auf dem Festgelände verteilt werden.

Haben alles im Griff (v.l.): Bauchef Rolf Halbeisen, Wirtschaftschef Heinz Halbeisen und Koordinator Andi Frei mit einem Wegweiser, von denen rund 300 Stück auf dem Festgelände verteilt werden.

Das halbe Dorf steht am Zentralschweizerischen Jungtambouren- und Pfeiferfest, das am Wochenende in Mümliswil-Ramiswil über die Bühne geht, im Einsatz.

Auf dem Festgelände auf der Chätzlimatt in Mümliswil herrscht emsiges Treiben. Im rund 1000 Personen fassenden Festzelt und dessen Umgebung wird gearbeitet, um den rund 600 Teilnehmenden des 32. Zentralschweizerischen Jungtambouren- und Pfeiferfestes sowie den 2500 erwarteten Besuchern am Wochenende eine optimale Infrastruktur bieten zu können. Dazu gehört neben der Festwirtschaft auch die Bereitstellung von 19 Lokalen, in welchen die Tambouren und Pfeifer aus elf Kantonen vor einer Jury ihre Wettvorträge darbieten werden, sowie Übernachtungsmöglichkeiten für rund 500 Personen.

Logistische Herausforderung

Diese Lokalitäten zu finden, sei bei der Vorbereitung des Festes die wohl grösste Herausforderung gewesen, berichtet OK-Mitglied Andi Frei. In der Zivilschutzanlage sowie in der Turnhalle des Schulhauses Brühl stehen nun für Festteilnehmer, die vom Samstag auf Sonntag im Guldental bleiben, genügend Nachtlager zur Verfügung. Und die 19 Wettspielorte befinden sich gemäss Frei in den Gemeinden Mümliswil und Ramiswil. Die Lokale werden übrigens vorgängig vom Verband auf ihre akustische Eignung hin geprüft und abgenommen.

Das Aufstellen des Festzeltes samt Infrastruktur sei dagegen eher einfach gewesen, meint der 27-Jährige, bei dem die Fäden für die Organisation, Koordination und Administration für diesen Grossanlass zusammenlaufen. «Wir sind eine erprobte Festgemeinde. Wenn in Dorf etwas los ist, dann packen alle mit an.» Verlassen kann sich Frei auch auf Bauchef Rolf Halbeisen. Der Präsident des Tambourenvereins Mümliswil-Ramiswil leitet und überwacht die Arbeiten auf dem Gelände in enger Zusammenarbeit mit Andi Frei. Dieser hat übrigens drei Tage freigenommen, um das Fest zu organisieren. «Damit auch alles klappt.»

Inzwischen ist das Fest so weit vorbereitet, dass nur noch ein paar letzte finale Arbeiten zu erledigen sind. Etwa die Ausstattung und Dekoration des Festzeltes. Das mitunter wichtigste Element sei wohl die Lautsprecher- und Musikanlage, bemerkt Ernst Frei, Verantwortlicher für Medien und Sponsoring. «Technisch bewegen wir uns da auf einem sehr hohen Niveau, was natürlich auch nötig ist, wenn unser Comedy-Anlass ‹Lach im Guldental› ein Erfolg werden soll.» Für den heute Abend ab 20 Uhr mit Peach Weber, Rolf Schmid, Alain Frei und Fabian Treyer steigenden Event wurden bereits 700 Tickets verkauft. «Für 300 Personen haben wir noch Platz», bemerkt Ernst Frei.

Mit schwarzen Zahlen

Auf den Publikumsaufmarsch vorbereitet ist auch die Festwirtschaft, wie Wirtschaftschef Heinz Halbeisen erwähnt. Gegen 3000 Menüs wird die vierköpfige Küchencrew Samstag und Sonntag zubereiten, À-la-carte-Gerichte nicht eingerechnet. Für die Bedienung der Gäste in Innen- und Aussenbereich des Festzeltes kann Halbeisen auf 35 weitere Helferinnen und Helfer zählen. Insgesamt werden an diesem Wochenende rund 380 Personen ehrenamtlich im Einsatz stehen. Ausschliesslich Einheimische, wie Ernst Frei berichtet. «Wir sind also bestens gerüstet.» Auch finanziell sollte sich der Anlass mit einem Budget von rund 250 000 Franken rechnen. «Wir erwarten schwarze Zahlen», sagt Frei dazu.

Der Auftakt zum 32. Zentralschweizerischen Jungtambouren- und Pfeiferfest erfolgt übrigens morgen Samstag um 8 Uhr mit Einzelwettspielen in den erwähnten Lokalen in Mümliswil und Ramiswil.

32. Zentralschweizerisches Jungtambouren- und Pfeiferfest: Das Programm im Detail und weitere Infos unter www.guldental2014.ch

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