Laupersdorf
Frohe Stimmung in der Kirche

In der Pfarrkirche kam ein zahlreiches Publikum in den Genuss eines abwechslungsreichen und stimmungsvollen Konzertes.

Rudolf Schnyder
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Auch vom Bild her beeindruckend: Schülerchor und Brass Band gemeinsam in der Kirche.

Auch vom Bild her beeindruckend: Schülerchor und Brass Band gemeinsam in der Kirche.

HR.Aeschbacher

Zur Eröffnung spielte die Brass Band Frohsinn (Leitung Heinz Sinniger, Winznau) den majestätisch und mächtig klingenden Marsch aus der Oper «Moses» von Giacchino Rossini. «Schenk dir zur Weihnachtszeit einfach nur Zufriedenheit», bemerkte Thomas Brunner, Repräsentant der Brass Band, bei der Begrüssung. Romy Joller (Balsthal) führte charmant und kompetent durch das Programm. Bei «Share my Yoke» brillierte Andreas Kamber als Solist sehr ausdrucksstark auf dem Cornet. Der Schülerchor der 5./6. Klasse (Lehrer und musikalische Leiter Ruedi Berger und David Egger) sang Lieder, arrangiert von Lorenz Indermühle für «Sing mit uns». Beim gleichnamigen Konzert in Solothurn sangen übrigens auch zwei Klassen aus Laupersdorf mit.

Bei «Il est né, le divin Enfant» gelang es dem Schülerchor, die schwierig anzusingenden hohen Töne rein zu singen. Der Chor überzeugte mit einer ausgereiften Leistung, vom Chorklang her sehr rein, dynamisch variantenreich und sprachlich stark.

«Drei Nüsse für Aschenbrödel»

Romy Joller las eine Weihnachtsgeschichte von Christoph Schwager vor, die von den Erlebnissen des Engels Klirrius handelte. Die Brass Band Frohsinn spielte danach aus der «Suite Gothique», gefolgt von Melodien aus dem Märchenfilm «Drei Nüsse für Aschenbrödel». Mit Trommelklängen begann «Transeamus», dann setzten die Instrumente ein, die Klangfülle schwoll an und klang letztlich ganz fein aus. «Troika» von Sergej Prokofiev stammt aus der Suite «Leutnant Kishe». Der vierte Satz wird als Weihnachtsmotiv oder zur Untermalung von Schneefall gespielt.

Der Schülerchor intonierte «Shalom chaverim» aus Israel, Nathanael Künzli sang sehr sicher den Solo-Part. In «Deck the halls» meisterten die Schülerinnen und Schüler ein sehr rasches Tempo.

Höhepunkt war der Gospel «This little light of mine», der Schülerchor lieferte dazu Rhythmus mit Fingerschnippen, Rascheln, Klatschen und Körperbewegungen. Bei der «Weihnachts-Ouvertüre» übernehmen immer wieder neue Instrumentengruppen das Thema. Dadurch erhalten die Variationen, in denen die bekannte Melodie «Vom Himmel hoch, da komm ich her» herauszuhören ist, eine besondere Leichtigkeit. Zum Abschluss des Konzertes spielte die Brass Band «Going Home» von Mark Knopfler. Bei Kerzenlicht erklang zuletzt «Stille Nacht, heilige Nacht». Draussen vor der Kirche gab es Glühwein, Punsch und Lebkuchen, offeriert von der Bürgergemeinde.