Oensingen
Feuerwehr soll im Gäu die «Retter von morgen» ausbilden

Was in mehreren Regionen der Schweiz schon besteht, soll nun auch im Gäu Wirklichkeit werden: eine Jugendfeuerwehr. Der Start ist am Samstag, 4. Mai, in Oensingen geplant.

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Wenn die Jugendlichen trainieren, sind die Ausrüstung und das Gerät identisch mit jenem der «richtigen» Feuerwehr.

Wenn die Jugendlichen trainieren, sind die Ausrüstung und das Gerät identisch mit jenem der «richtigen» Feuerwehr.

HR. Aeschbacher

Unter dem Motto «Jugend von heute, die Retter von morgen», geht nun in die Realisierung, was Bezirks-Feuerwehr-Verbandes Gäu (BFV Gäu) beschlossen hat, nämlich die Gründung der «Jugendfeuerwehr BFV Gäu». Eines sei voraus klar gestellt: Angehörige der Jugendfeuerwehr werden niemals bei Ernstfällen eingesetzt. Hingegen ist vorgesehen, dass sie an einer Hauptübung dabei sein können.

Wie vom verantwortlichen Leiter der Jugendfeuerwehr, Oblt Mario Bieli (Oensingen), zu erfahren war, sind die notwendigen Vorarbeiten soweit abgeschlossen. Der offizielle Start der Jugendfeuerwehr BFV Gäu ist auf den 4. Mai festgesetzt und wird bei der Feuerwehr Oensingen stattfinden, die den Support leisten wird. Eingeladen zum Mitmachen sind Jugendliche ab dem 12. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr aus Egerkingen, Fulenbach, Härkingen, Neuendorf, Oberbuchsiten und Oensingen (die Gemeinde Kestenholz beteiligt sich nicht am Projekt).

Mehr Informationen vor Ort

Um das Interesse für die Jugendfeuerwehr zu wecken, wird in den Schulen ein Flyer verteilt. Interessierte können sich dann bei der örtlichen Feuerwehr melden. Ferner wollen die lokalen Feuerwehrkommandos Informationsanlässe durchführen. Das Hauptziel der Jugendfeuerwehr ist die Nachwuchsförderung für den Feuerwehrdienst. Dabei stehen die folgenden Ausbildungsschwerpunkt im Vordergrund: Die eigene Persönlichkeit bewusst kennenlernen. Teamgeist und Kameradschaft in der Feuerwehr erfahren. Verantwortung gegenüber sich, Kameraden, Umwelt und Material übernehmen. Körperliche Betätigung in der freien Natur. Praktische Fähigkeiten im Feuerwehrbereich erlernen.

Die Verantwortlichen sind überzeugt, den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten zu können. (imw/wak)

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