Eine stattliche Anzahl Kienbergerinnen und Kienberger versammelten sich am Freitagabend zur diesjährigen Hauptübung auf dem Dorfplatz. Nach der Begrüssung der Gäste durch den Kommandanten Hptm Christian Wenger wurde der Bevölkerung der neue Mannschaftstransporter vorgestellt.

Danach orientierte Übungsleiter Oblt Roland Belser über die Angriffsübung, welche anschliessend an der Liegenschaft Erich Lanz durchgeführt wurde. Es ging darum, einen Brandfall im ersten Stock zu bekämpfen, aus dem auch eine verletzte Person gerettet werden musste. Zusätzlich musste die Feuerwehr das Übergreifen des Brandes auf die Nachbar-Liegenschaft mit angebauter Zimmerei verhindern.

Im Anschluss an die Hauptübung sorgten die fünf abtretenden Fw-Angehörigen für eine Überraschung, indem sie eine weitere Angriffsübung mit einer alten Feuerwehrspritze simulierten.

Ruhiges Feuerwehrjahr
In seinem Jahresrückblick hielt der Kommandant fest, dass das Feuerwehrjahr 2012/13 im Wesentlichen ruhig verlief. Es konnten diverse Übungen durchgeführt werden, wobei speziell jene im August hervorstach, an der die Stützpunktfeuerwehr Frick ihre neue Autodrehleiter in Kienberg demonstriert hatte.

Ferner monierte der Kommandant den rückläufigen Übungsbesuch (74 Prozent, minus sechs Prozent) und hoffte auf Besserung.
Während des Feuerwehrjahres musste die Feuerwehr Kienberg lediglich zu zwei Einsätzen ausrücken: Am 28. Oktober 2012 musste ein Sturmholzschaden behoben werden (ein Baum war auf die Wittnauerstrasse gefallen), und am 12. September dieses Jahres war das Ausrücken der CPR-Gruppe zu einem Herznotfall notwendig.

Personelles
Im Feuerwehrjahr nahmen 16 Feuerwehrangehörige teils mehrfach an zehn Kursen teil. Neu in die Feuerwehr aufgenommen werden konnten Martina Bachmann, Benjamin Gubler und Marc Schneeberger. Ferner waren zwei Beförderungen zu verzeichnen: Rolf Rippstein zum Feldweibel und Thomas Heinzelmann, der neu Vizekommandant wird, zum Oberleutnant.

Austreten werden Oblt Roland Belser nach 25 Dienstjahren; Oblt Ueli Burren nach 21 Dienstjahren; Wm Hansruedi Gubler nach 23 Dienstjahren; Gfr Ivan Stutz nach 25 Jahren Dienst, wovon 18 in Kienberg und Sdt Stefan Kehr nach 22 Jahren Dienst, davon 16 in Kienberg. Belser und Stutz feierten zugleich ihr 25-Jahr-Jubiläum, und Martin Gubler kann auf 15 Jahre Feuerwehrtätigkeit zurückblicken.