Laupersdorf
Feuerwehr braucht ein neues Fahrzeug

Das 35-jährige Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr soll ersetzt werden. Die Kosten für das neue Fahrzeug vom Typ Volvo FL240 4×2 betragen netto 185 770 Franken.

Rudolf Schnyder
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Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Laupersdorf ist aus dem Jahr 1981. Ein Neues soll bald folgen.

Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Laupersdorf ist aus dem Jahr 1981. Ein Neues soll bald folgen.

Feuerwehr Laupersdorf

Feuerwehr-Kommandant Christian Stark und Fahrzeugchef Roger Probst erklärten dem Gemeinderat die Auswahlkriterien für das neue Tanklöschfahrzeug, welches 35 Jahre alte Fahrzeug ablösen soll.

Die Feuerwehr-Kommission hatte nach Eingang der sieben Offerten alle Anbieter zu einer Vorführung ihrer Fahrzeuge eingeladen und diese eingehend geprüft. Die Bewertung der Fahrzeuge erfolgte nach einem bereits vorher festgelegten Punkteschema.

Bewertet wurden der Preis, die Innovation und Technik, die Einhaltung des Pflichtenheftes, die Erfahrung im Feuerwehr-Fahrzeugbau sowie der Kundendienst, die Garantieleistungen und der Service. Maximal hätte ein Anbieter 200 Punkte generieren können», führte Christian Stark dazu aus.

Die meisten Punkte, nämlich deren 184, erhielt das Tanklöschfahrzeug der Marke Volvo FL240 4×2 der Firma Feumotech in Recherswil. Dieses Fahrzeug kostet brutto 279 500 Franken. Die Feuerwehr-Kommission schlägt die zusätzliche Anschaffung der elektrisch gesteuerten Softöffnung für 6300 Franken vor.

Diese verhindert Druckschläge auf der Leitung und dient der Sicherheit der Feuerwehrleute. Somit würden die Bruttokosten 285 800 Franken betragen. Weil die Anschaffung zu 35 Prozent von der Solothurnischen Gebäudeversicherung subventioniert wird, verbleiben für die Gemeinde Nettokosten von 185 770 Franken.

Die Gerätschaften und das Material werden vom bisherigen Tanklöschfahrzeug auf das neue Fahrzeug übertragen.

Doppelkabine für 6 Personen

Christian Stark und Roger Probst erörterten die Einzelheiten und Details des bevorzugten Fahrzeuges. Dieses verfügt über eine Doppelkabine, jedoch nicht über Allradantrieb. Die Feuerwehr-Kommission ist einstimmig der Meinung, dass ein Tanklöschfahrzeug mit Doppelkabine einem solchen mit Allradantrieb 4x4 vorzuziehen ist.

Um einen Einsatz beginnen zu können, müssten mindestens vier Feuerwehr-Angehörige auf dem Schadenplatz sein (Einsatzleiter, Maschinist, Atemschutztrupp). «In einer Einfachkabine können maximal drei Personen Platz nehmen, in einer Doppelkabine jedoch sechs», argumentierte Stark. Zudem erreiche man auch mit einem 4x2 Fahrzeug und vier Schneeketten zu fast jeder Zeit jeden Ort.

Sollte der schlimmste Fall eintreten, wäre die Support-Feuerwehr Balsthal mit ihrem Allrad-Fahrzeug beinahe gleich schnell am Einsatzort, insbesondere im Weiler Höngen oder auf dem Brunnersberg. Diese Beurteilung werde auch von Gebäudeversicherung geteilt.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, der Gemeindeversammlung im Dezember die Anschaffung des Tanklöschfahrzeuges der Marke Volvo FL240 4×2 zu beantragen. Bei einer allfälligen Zustimmung würde das Fahrzeug etwa Ende 2017 ausgeliefert.

Gemeinschaftsgrab gab zu reden

Der Grabschmuck rund um das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Laupersdorf gab in der vergangenen Zeit immer wieder Anlass zu Diskussionen. Angehörige von Verstorbenen stellen Grabschmuck jeglicher Art auf oder neben das Gemeinschaftsgrab.

Oftmals wird dieser Grabschmuck über längere Zeit einfach stehen gelassen. Blumen verwelken, andere Gegenstände werden nicht abgeholt. Eine klare Regelung im Friedhof-Reglement fehlt.

Die zuständige Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen (OEBAK), Präsident ist Matthias Götschi, hat sich mit dieser Thematik befasst. In Zusammenarbeit mit dem Gemeindepräsidenten einigte man sich, dass der Paragraf 22 «Pflegepflicht» des Friedhof-Reglements ergänzt werden soll.

Als neuer Passus wird aufgenommen, dass die Mitarbeiter des Werkhofes für die Pflege und den Unterhalt des Gemeinschaftsgrabes zuständig sind.

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