Oensingen

FDP überrascht mit Sechserliste

Kandidieren für die FDP (v.l.): Theodor Hafner, Christoph Iseli, Linda Bader, Dirk Weber, Sandra Miescher und Michele Gervasi.

Kandidieren für die FDP (v.l.): Theodor Hafner, Christoph Iseli, Linda Bader, Dirk Weber, Sandra Miescher und Michele Gervasi.

Nach langer Sucharbeit trumpft die FDP Oensingen nun mit sechs Kandidierenden für den Gemeinderat auf. Theodor Hafner wird für das Gemeindepräsidium kandidieren.

Wie FDP-Ortspräsident Kurt Zimmerli an der Parteiversammlung mit Stolz erwähnte, hat sich die mühselige Suche nach Kandidaten gelohnt. Weil die zwei bisherigen FDP-Gemeinderäte sowie der amtieren FDP-Gemeindepräsident Markus Flury allesamt von ihren Ämtern zurücktreten, war die Partei gefordert, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Langsam aber stetig habe sich die Fleissarbeit ausbezahlt, so Zimmerli.

Einstimmig portiert

So konnte ein gut gelaunter Parteipräsident die Namen der sechs Gemeinderats-Kandidatinnen und -Kandidaten bekannt geben. Es sind dies Linda Bader (1966), Michele Gervasi (1960), Theodor Hafner (1953), Christoph Iseli (1964), Sandra Miescher (1975) und Dirk Weber (1988). Nach persönlicher Vorstellung wurden die Nominierungen aller Kandidierenden von der Versammlung einstimmig gutgeheissen.

Hafner bringt sich in Position

Mit viel Schwung und Elan stellte sich schliesslich Theodor Hafner der Versammlung als FDP-Kandidat für das Gemeindepräsidium vor. Sein Interesse für dieses Amt war spürbar und die Absicht, die sich bietende Chance zu packen offensichtlich. Hafner verwies auf die Werte, für welche die FDP einstehe und formulierte Ziele, die er in der Gemeindepolitik bei einer allfälligen Wahl verfolgen werde.

So will sich Hafner für das Oensinger Gewerbe einsetzen und dies im Sinn von «Oensingen zuerst». Weiter kündigte er an, jedes Projekt unter dem Leitsatz «jeder Rappen zählt» genau zu prüfen. Hafner versprach ferner, als Gemeindepräsident auch unpopuläre Themen anzusprechen. «Ich werde das Kind beim Namen nennen.»

Hafner erwähnte auch den Stammtisch für die Bevölkerung. Diesem messe er eine besondere Bedeutung zu, denn Zuhören sei der halbe Erfolg in der Gemeindepolitik, bemerkte der FDP-Kandidat. Die Nomination von Theodor Hafner für das Gemeindepräsidium erfolgte durch die Versammlung mittels einem kräftigen Applaus. (mgt)

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