An der Partei- und Nominationsversammlung der Orts-FDP wurde zuerst die Rechtsform der Partei klar neu definiert. Parteipräsident André Schaad erläuterte, dass zukünftig unter dem Namen «FDP.Die Liberalen Balsthal» mit Sitz in Balsthal ein Verein bestehe, eine sogenannte Mitgliederpartei. Sie gehöre als Ortspartei der FDP der Amtei Thal-Gäu und der FDP Kanton Solothurn an. Die entsprechenden Statuten wurden an der Gründungsversammlung einstimmig genehmigt.

Der Vorstand der Mitgliederpartei setzt sich zusammen aus: André Schaad, Boris Niemetz, Enzo Cessotto, Freddy Kreuchi, Fabian Spring, Jörg Ruf und Rolf Zysset. Enzo Cessotto, dem zur erneuten Wahl als Kantonsrat gratuliert wurde, hob das gute Netzwerk des bisherigen und neugewählten André Schaad als Parteipräsident hervor.

Drei FDP-Räte machen weiter

Wichtigstes Thema sei im Moment sicher die kommende Gemeinderatswahl vom 21. Mai, so Schaad. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass die drei bisherigen FDP-Gemeinderäte weitermachen wollen. Sehr freue ihn, dass weitere vier Kandidaten gefunden werden konnten, darunter auch eine Frau.

Mit Spannung erwartet wird von den Balsthaler Parteien auch die Nomination von Anwärtern auf das Gemeindepräsidium, da Gemeindepräsident Roland Stampfli sein Amt auf Ende der Legislaturperiode niederlegt. Dazu sprach Schaad Klartext: «Die FDP Balsthal wird sich erst nach den Gemeinderatswahlen zu einer Kandidatur äussern»

Die sieben Kandidierenden für die Gemeinderatswahlen stellten sich der Versammlung kurz vor und erläuterten, weshalb sie sich als Gemeinderat weiterhin oder neu zur Verfügung stellen wollen.

Auf die Liste der FDP kommen: Enzo Cessotto, bisher (Architekt/Bauleiter), André Schaad, bisher (Bankfachmann), Fabian Spring, bisher (eidg. dipl. Elektroinstallateur), Boris Niemetz (Unternehmer), Alexandra Oppliger (dipl. Technikerin Hochbau), Thomas Dobler (Verkaufsleiter) und Freddy Kreuchi (Bauingenieur). Schaad rief dazu auf, die Stimmberechtigten zur Wahl zu motivieren. Realistisches Ziel sei, die drei Sitze zu verteidigen, ein Sitz mehr wäre ein extrem gutes Wahlresultat.(PWB)