Balsthal
Fast 26000 Franken zugunsten krebskranker Kinder gesammelt

Der Rotary Club Balsthal organisierte einen Sponsorenlauf und eine Sammlung, um möglichst viel Geld für krebskranke Kinder aufzutreiben.

Rudolf Schnyder
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Diese Mädchen aus Laupersdorf sind mit vollem Einsatz dabei.

Diese Mädchen aus Laupersdorf sind mit vollem Einsatz dabei.

Rudolf Schnyder

32 Schülerinnen und Schüler, mehrheitlich aus Laupersdorf, sowie 13 Erwachsene sputeten sich auf den Sportanlagen Moos, um in möglichst vielen Runden zu 850 Metern innert 45 Minuten Sponsorengelder zu erlaufen.

Organisiert wurde der Anlass vom Rotary Club Balsthal; dessen Präsident Robert Meier (Laupersdorf) betonte, wie sehr er den Einsatz zugunsten von Kindern schätze, denen es gesundheitlich nicht so gut gehe. Auch bei Firmen und Gewerbebetrieben in der Region sei Geld gesammelt worden, berichtete Meier.

Laufen bringt 5000 Franken

Die Schülerinnen und Schüler zeigten eine ausgezeichnete Leistung, denn nicht wenige liefen acht oder neun Runden – also 6,8 bis 7,5 Kilometer. So kam der stolze Betrag von rund 5000 Franken zusammen. Bei den Erwachsenen leistete Lina Hari (Balsthal, Fachangestellte Service) den Rekordbeitrag: Sie konnte rund 200 Sponsoren gewinnen und durch diese mit der Startnummer 1 den stolzen Betrag von rund 5000 Franken erlaufen. «Die zugesicherten Sponsorenbeiträge lassen auf einen Projekterlös von gegen 26 000 Franken schliessen, die der Rotary Club Balsthal an die Kinderkrebshilfe Schweiz überweisen kann», erklärte sichtlich mit Stolz Ruedi Freiermuth.

Bis 300 Kinder sind jährlich neu betroffen

In der Schweiz erkranken jährlich gegen 40 000 Menschen an Krebs, die meisten im fortgeschrittenen Alter. «Wir alle kennen vermutlich Personen, die mit dieser Diagnose konfrontiert wurden. Leider müssen jährlich aber auch etwa 200 bis 300 Kinder diese Diagnose entgegennehmen», berichtet Ruedi Freiermuth, Organisator des Solidaritätslaufes, vom Rotary Club Balsthal. Diese hätten nie damit gerechnet, deshalb seien die betroffenen Kinder und ihre Familien zuerst sehr schockiert und grösstenteils auch recht hilflos. Da sei die Hilfe von erfahrenen Dritten oft sehr wertvoll. Der Verein «Kinderkrebshilfe Schweiz», Zewo-zertifizierte Selbsthilfeorganisation betroffener Familien, bietet diese Hilfe an. «Niemand weiss besser als selbst Betroffene, was ein krebskrankes Kind und seine Familie neben guter ärztlicher Betreuung und medizinischer Therapie sonst noch für situationsbedingte Bedürfnisse haben.» (rsl)