FeelGood-Festival

Familienfest mit gutem Essen und tollen Bands

Ein Teil des langjährigen, einspielten OK-Teams (vl.) Philipp Meier, Andreas Widmer, Katja Bärtschi und Roger Brunner.

Ein Teil des langjährigen, einspielten OK-Teams (vl.) Philipp Meier, Andreas Widmer, Katja Bärtschi und Roger Brunner.

Gelände, Infrastruktur und Personal sind bereit fürs FeelGood-Festival auf dem Niedergösger Mösli. Ein grosses Team baut schon seit Samstag auf. «Wir sind bisher sehr gut vorwärts gekommen», so OK-Vizepräsident und Festivalgründer Roger Brunner.

Obwohl das Wetter in diesen Tagen zu Wünschen übrig lässt, funktioniert beim Aufbau der FeelGood-Festival-Infrastruktur auf dem Niedergösger Mösli laut OK-Mitglied Katja Bärtschi «alles super – ausser die Kaffeemaschine».

Am Samstag begann das Team mit 50 Helferinnen und Helfern mit dem Zeltaufbau, seit Montag sind täglich rund 30 Personen – «alles Freiwillige, die Ferien genommen haben» – an der Arbeit, kümmern sich um die Getränke, Dekoration, Beschriftungen, Haltestellen für den Shuttlebus und vieles mehr. «Solange es nieselt, ist der Regen kein Problem für uns, erst wenn er stärker wird, wirds schwierig», sagt Katja Bärtschi.

«Wir sind bisher sehr gut vorwärts gekommen», bekräftigt OK-Vizepräsident und Festivalgründer Roger Brunner. Bis zum Festivalbeginn am Freitagnachmittag geht es für die Helferinnen und Helfer um den Feinschliff, um «fertigbauliche Massnahmen». Für Mehrarbeit sorgt das wegen des sumpfigen Bodens nötig gewordene Planieren von Ein-, Zu- und Ausfahrten im Backstagebereich. Weitere Arbeit beschert den Helferinnen und Helfern auf dem Mösli das Graben eines Kabelkanals, das Fertigmachen der Kasse und das Abstecken und Ablaufen von Parkplätzen. Obwohl die fleissigen Frauen und Männer laut Brunner bis am Freitag noch sehr viel zu tun haben werden, präsentierte sich das OK- und Helfer-Team beim Besuch vor Ort als eingespielte, entspannte, humorvolle Truppe. «Bei uns gibt es keinerlei Gehässigkeiten», sagt Brunner. «Wir sind gut vorbereitet. Viele Helfer sind jedes Jahr mit dabei, sind treu und haben Freude.»

Neuheiten: Garderobenschränke, Autoparkgebühr ...

Obwohl sich das – seit dem Beginn vor sieben Jahren und sieben Festivals – gleich gebliebene OK mit Konzept, treuer Helfergruppe und teilweise zum wiederholten Mal auftretenden Bands auf viel Bewährtes verlassen kann, gibt es bei der achten Auflage die eine oder andere Erweiterung und Neuheit im Umfeld und auf dem Programm: Die Bierschwemme wurde beispielsweise verlängert. Dazu baute man die Getränkestellen aus und optimierte den Foodbereich.

Damit sollen die Wartezeiten für die Besucherinnen und Besucher etwas kürzer werden. In allen Bereichen war man an Kapazitätsgrenzen gestossen. Als weitere Neuheit befinden sich auf dem Mösli-Areal heuer erstmals Garderobenschränke, die von den Gästen während des Festivalbesuchs als Gepäckverstauraum genutzt werden können. Aus ökologischen Gründen haben die Besucherinnen und Besucher, die mit dem eigenen Auto anreisen, erstmals eine Parkgebühr von zehn Franken pro Ticket zu entrichten. «Dieses gilt aber für das ganze Wochenende», so Brunner. Die Nutzung des Shuttlebusses ist nachwievor gratis.

Neu ist zudem, so Brunner, «dass heuer erstmals gleich drei Bands per Nightliner, einem Car mit Bett und Küche, anreisen werden. Das stellt uns platzmässig vor eine Herausforderung.» Gleichbleibend und bewährt hingegen ist das Abfallkonzept des FeelGood-Festivals. «Die Gäste haben an jeder Ecke alle 50 Meter die Möglichkeit, ihren PET- und sonstigen Abfall in zwei separaten Containern zu entsorgen», sagt Brunner. Ständig seien sechs Personen unterwegs, um sich um die Leerung der Behältnisse zu kümmern.

... und ein Gratis-Nachmittag für «Familien mit Kindern und Grosi»

Das alljährliche FeelGood-Festival auf dem Niedergösger Mösli findet zum achten Mal in Folge in den Sommerferien statt. «Es ist eine familiäre, lustige Sache, dessen Ruf jedes Jahr besser wurde. Es war von Anfang an ein tolles Fest, das stets Werbung für ein nächstes machte», erinnert sich Roger Brunner. Das Festival habe sich mit kleinen Schritten weiterentwickelt. Trotzdem: «Wir wollen nicht mehr weiter wachsen, sondern klein und fein bleiben mit Gästebewirtung und guter Musik – Familien mit Kindern, gutes Essen, tolle Bands», fasst Brunner zusammen. Apropos Familien: Auch in diesem Bereich gibt es eine Neuheit. Als «Dankeschön an die Region» wird am Samstag ein Familiennachmittag durchgeführt, an dem der Eintritt für «Familien mit Kindern und Grosi zwischen 12 und 15 Uhr gratis ist», so Brunner. «So können sie beispielsweise ganz entspannt das Christian-Schenker-Konzert besuchen.»

Das Wetter soll auf das Wochenende hin wieder besser werden, doch auch wenn es regnerisch bleibt, werden die Besucherinnen und Besucher nach Angaben von Roger Brunner keine Schlammkleidung brauchen. «Ein Regenschutz reicht. Das Gelände ist sehr gut parat.»

FeelGood-Festival: Freitag und Samstag, 1. und 2. August, auf dem Mösli in Niedergösgen.

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