Welschrenrohr
Fahrzeug «Johnny» wurde bei Hauptübung gesegnet

An ihrer Hauptübung liess die Feuerwehr Welschenrohr-Gänsbrunnen ihr neues Fahrzeug segnen.

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Kommandant Kurt Schneeberger mit Pastoralraumleiterin Andrea Allemann und der Fahrzeugpatin Madeleine Rütti.

Kommandant Kurt Schneeberger mit Pastoralraumleiterin Andrea Allemann und der Fahrzeugpatin Madeleine Rütti.

Walter Schmid

Ganz im Zeichen des neuen Mehrzweckfahrzeuges (MZF) stand die Hauptübung der Feuerwehr Welschenrohr-Gänsbrunnen. Mit dieser Anschaffung wurde der Fuhrpark auf vier Fahrzeuge ergänzt und mit modernsten Mitteln ausgerüstet. Kommandant Kurt Schneeberger schilderte den Werdegang der Beschaffung. Sichtlich erfreut zeigte er sich über das gelungene Geschäft: «Wir verfügen nun über die nötige Ausrüstung mit all den Geräten, die bei unseren Einsätzen gebraucht
werden.»

Platz für sechs Feuerwehrleute

Pastoralraumleiterin Andrea Allemann segnete das neue Fahrzeug und wünschte der Feuerwehr viel Glück bei ihren Einsätzen. «Das Fahrzeug allein genügt nicht, denn es braucht motivierte, engagierte Feuerwehrleute, die mit den Geräten umzugehen wissen», erklärte sie. Das Fahrzeug wurde auf den Namen «Johnny» getauft, Madeleine Rütti steht ihm als Patin zur Seite. Das neue Fahrzeug wurde von der Firma Brändle, Feuerwehrfahrzeuge in Wängi TG gebaut.

Es ist ein Mercedes Sprinter mit einem Drei-Liter Sechszylinder-Motor mit einem Sechsgangschaltgetriebe und Vierradantrieb. Das Gesamtgewicht beträgt 5,5 Tonnen. In der Doppelkabine finden sechs Feuerwehrleute Platz. Geladen ist das Feuerwehrmaterial in Rollmodulen, die je nach Einsatz mit der Hebebühne geladen werden. Die Ausrüstung umfasst vier Atemschutzgeräte, Pioniermaterial, Motorsägen, Feuerlöscher sowie Absperrmaterial.

Kostenpunkt: 173'000 Franken, wobei die Gebäudeversicherung 35 Prozent davon übernimmt. Welschenrohrs Gemeindepräsident Stefan Schneider würdigte die Arbeit der Feuerwehr, gratulierte zum neuen Fahrzeug und dankte für den Einsatz. «Das Unwetter vom letzten Sommer hat uns eindrücklich gezeigt, wie wichtig ein gut ausgebildetes Dorf-Feuerwehrkorps ist», betonte er. Beim gemütlichen zweiten Teil orientierte Kurt Schneeberger über die zehn Einsätze mit 300 Stunden im vergangenen Jahr.

Schliesslich konnte er folgende Beförderungen verkünden: André Schacher zum Oberleutnant, Jürg Allemann zum Adjutanten und Martin Schumacher zum Gefreiten. (wsw)