Wolfwil

Fahrende sind weitergezogen – Landwirt zieht ein durchmischtes Fazit

Vor einigen Tagen hatten die Fahrenden beim Industrieareal Bännli in Wolfwil noch ihr Lager aufgeschlagen. (Archiv)

Vor einigen Tagen hatten die Fahrenden beim Industrieareal Bännli in Wolfwil noch ihr Lager aufgeschlagen. (Archiv)

Seit Mittwoch ist das Feld beim Industriequartier Bännli in Wolfwil wieder leer. Die Fahrenden sind weitergezogen. Markus Moll, der Bewirtschafter des Feldes, ist erleichtert über deren Abreise: «Mir fällt ein Stein vom Herzen.»

Die Fahrenden, die seit Montag 4. Juli ihre Zelte und Wohnwagen auf dem Feld beim Industriequartier Bännli in Wolfwil aufgeschlagen hatten, sind weitergezogen.

Zunächst konnten die Fahrenden aus Frankreich, die sich schon mehrere Jahre in der Schweiz aufhalten, ihren zweiwöchigen Aufenthalt noch einmal um knapp eine Woche verlängern. Dadurch hätten sie am Samstag gegangen sein müssen. Nun haben sie einige Tage früher ihre Sachen zusammengepackt und sind bereits am Mittwoch weitergezogen. Wohin sie gefahren sind, ist nicht bekannt.

Markus Moll, der Bauer, welcher das Feld bewirtschaftet und an die Fahrenden vermietet hatte, zeigt sich erleichtert über deren Abreise: «Mir fällt ein Stein vom Herzen.» Der Härkinger Landwirt zieht ein durchmischtes Fazit: «Sie sind friedlich gegangen, haben aufgeräumt und den Platz sauber hinterlassen.» Auch hätten die Fahrenden, die mit knapp zehn Wohnwagen angereist waren, die «Miete» und die Gebühren für die Abfallentsorgung gezahlt. Trotzdem bleibe ein ungutes Gefühl zurück: «Rückblickend gesehen überwiegen die Nachteile, die man durch sie hat.» Markus Moll will daraus die Lehren ziehen und Fahrenden in der Zukunft kein Asyl mehr gewähren. (rb)

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