Balsthal
«Es ist einer der schönsten Märkte» - Naturpark Märet feiert Jubiläum

Der Naturpark Märet hat sein Jubiläum gefeiert. Zwölf Marktfahrer waren zum 10. Mal dabei. Das vielfältige Angebot, Musik, Mostfest, Holzweg und Rösslispiel gaben dem Märet einen gelungenen Rahmen.

Sandra von Ballmoos
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Auf dem Kornhausplatz
11 Bilder
Hier werden Thaler Produkte angeboten
Der Naturpark Märet findet schon zum 10.Mal statt
10. Naturpark Märet in Balsthal
Auch der Schweizerische Nationalpark ist vertreten
Das Ämmitaler Ländlerquintett Eggiwil spielt
Schnapsbrennerei
Kinder drehen auf dem nostalgischen Rösslispiel Runde für Runde
Der Holzweg Thal kam zu den Leuten
Am Mostfest
Umweltschutz-und Energiekommission

Auf dem Kornhausplatz

Naturpark Thal

«Hierhin kommen die Leute, weil man sich kennt und weil man weiss, wer am Naturpark Märet was bietet», sagt die Holderbanker Schnapsbrennerin Priska Schmid. Sie spricht den Besuchern aus den Herzen: feine Esswaren einkaufen, sich mit Naturpark-Produkten eindecken, hübsches Genähtes und schönes Gefeiltes einpacken, während die Kinder auf dem nostalgischen Rösslispiel Runde für Runde drehen.

Das und noch viel mehr war der 10. Naturpark Märet am Samstag in Balsthal. «Der Naturpark Märet ist einer der schönsten Märkte», sagt die freundliche Kornhaus-Servicefachangestellte, die an diesem Samstag frei hatte und am Rösslispiel aufs Grosskind wartete. Jacqueline Müller vom Aroma-Atelier verschenkte zum Märet-Jubiläum ein fein duftendes Fussbad an die Kunden. «Wir haben Freude am Naturpark Märet. Unsere selbstgemachte Naturkosmetik passt sehr gut zum Markt und zum Publikum hier», sagt sie.

Der Holzweg kam zu den Leuten

Vielerorts ist in letzter Zeit der Holzweg Thal ein Thema. Die Leute reden über ihn, die Leute gehen in den Wald und wollen die Installationen sehen. Doch manchmal kommt der Holzweg auch zu den Leuten.

Am Naturpark Märet haben die Holzhandwerker mit einem eigens angelegten Steg und einer Installation auf das Eröffnungsfest am 26./27. September draussen an der Römerstrasse aufmerksam gemacht. Wer zum Holzweg etwas wissen wollte, konnte den Präsidenten Beat Bader oder den Künstler Sammy Deichmann am Märet gleich selber fragen.

Warten ist ein gutes Zeichen

Im Festzelt des Mostfests wollten so viele Leute die feinen Öpfelchüechli mit Vanillesauce haben, dass man sogar ziemlich lange darauf warten musste. Eigentlich ist warten ja in diesem Fall ein gutes Zeichen...

Auch vom Schaumosten waren die Leute begeistert. «Der frisch gepresste Most kam so gut an, dass die Leute ihn gleich flaschenweise kaufen wollten», berichtet Gloria Stoll, die am Morgen an der Mostpresse stand und eigens aus dem Bernbiet dafür angereist war.

Der Kornhausplatz braucht Anlauf

Musikformationen wie das Ämmitaler Ländlerquintett Eggiwil sorgten auf dem Kornhausplatz für gemütliche Feststimmung. Mit den Musikanten, der Festwirtschaft vom Hotel Balsthal, mit allen fünf Produzenten der feinen Naturpark-Produkte – Würste, Käse, Öle, Mehle und Teigwaren – mit dem Infostand der Umwelt- und Energiekommission Balsthal zum Thema Recycling und dem Auftritt des Schweizerischen Nationalparks versuchte das OK des Märets, den Kornhausplatz zu beleben.

Michael Bur vom Naturpark Thal und Sven Eisenhardt vom Hotel Balsthal sind überzeugt, dass der Kornhausplatz zum Märet gehört. Bis das bei den Marktbesuchern ankommt, braucht es wohl noch ein, zwei Märkte oder eine gesperrte Herrengasse, damit nicht eine stark befahrene Strasse den Marktstandort auseinanderreisst.

Die Organisatoren Naturpark Thal, Fachkommission Kultur Balsthal und Obst- und Gartenbauverein Balsthal sind zufrieden mit dem 10. Naturpark Märet.