Matzendorf

Es gibt frischen Wind in den Ressorts

In Matzendorf kommts zu Änderungen im Gemeinderat.

In Matzendorf kommts zu Änderungen im Gemeinderat.

Der Matzendörfer Gemeinderat muss Demissionen hinnehmen, kann aber die meisten Chargen neu besetzen.

Aufgrund der bereits im März eingegangenen Demissionen von Sandra Braam (CVP, Ressort Umwelt) und Pamela Rastorfer (FDP, Ressort Bildung) wurde Andreas Fluri durch die CVP in den Gemeinderat bestellt und bereits durch den Gemeindepräsidenten, Marcel Allemann, vereidigt. Fluri wird das Ressort Bildung von Pamela Rastorfer übernehmen.

Neben ihrem Rücktritt als Gemeinderätin, ist Pamela Rastorfer zudem als Präsidentin der Bildungskommission zurückgetreten. In Katharina Becht und Barbara Vogt konnten zwei neue Vorsitzende gefunden werden. Nicole Jaus hat ebenfalls die Bildungskommission verlassen.
Der bisherige Ersatzgemeinderat, Manfred Niggli, hat das Ressort für öffentliche Bauten und Anlagen von ein paar Monaten von Stefan Grolimund übernommen. Aus beruflichen Gründen hat der Präsident dieser Kommission, Christian Strähl, die Demission eingereicht. Dem wieder in Matzendorf wohnhaften Olaf Ackermann konnte ein würdiger Ersatz für Strähl gefunden werden, denn Ackermann bringt entsprechendes Fachwissen mit.

Manfred Niggli und Olaf Ackermann machen sich speditiv hinter die Pendenzen und verschaffen sich aktuell den Überblick über die gemeindeeigenen Immobilien. Ein grosses Thema ist die Schule insbesondere der Bedarf nach mehr Räumen, da der Schulplan 21 vorschreibt, wie viele Kinder pro Raum unterrichtet werden dürfen. Der Platz im Gemeinderat für das Ressort Umwelt bleibt vorerst vakant.

Neue Mitglieder für den Einbürgerungsausschuss

Bis anhin bildeten der Gemeindepräsident Marcel Allemann zusammen mit Sandra Braam und Stefan Grolimund den Einbürgerungsausschuss. Weil die beiden Gemeinderäte demissioniert haben, mussten zwei neue Gemeinderäte für diese Aufgabe gefunden werden. Sofort zeigten sich Andreas Fluri und Manfred Niggli einverstanden, diese Aufgabe künftig zu übernehmen.
Für die Ortsplanungsrevision muss mit Zusatzkosten gerechnet werden, da der Kanton die Mitte 2019 eingereichte Ortsplanung zur Vorprüfung nicht genehmigt hat (wir berichteten).

Zusatzkosten für die Ortsplanung

Die Arbeitsgruppe Ortsplanung und der Gemeinderat haben sich klar für eine Qualitätsstrategie entschieden. Das heisst, das Dorf soll auch in Zukunft qualitativ wachsen können. Die Nachfrage nach Immobilien und Bauland in Matzendorf ist erheblich. So sind auch Altbauten grösstenteils bewohnt, werden umgebaut oder ein Umbau ist in Planung.

Die Siedlungsentwicklung zeigt bereits eine kompakte Dorfstruktur auf, deshalb darf die Ortsplanung so nicht ad acta gelegt werden. Es müssen nun Bereinigungen erfolgen, denn nach wie vor setzt sich der Gemeinderat aktiv für weiteres Bauland ein. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den erforderlichen Zusatzkosten zuzustimmen. (mgt)

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