Vor Aufnahme der Amtstätigkeit des neuen Gemeinderates wurden die Ratsmitglieder sowie die Ersatzmitglieder von Gemeindepräsident Daniel Nützi vereidigt. Als Erstes wurde danach die Ressortzuteilung vorgenommen, welche nach dem sogenannten Anciennitätsprinzip erfolgte (in der Reihenfolge der bisherigen Gemeinderatsamtsdauer).

Die Ressorts wurden wie folgt verteilt: Finanzen, Steuern und Wirtschaft: Daniel Nützi; Bau: Jürg Wyss; Schule, Jugend und Kultur, Soziales/Asylwesen: André Grolimund; Planung: René Luppi; Liegenschaften: Rainer Hänggi; Öffentliche Sicherheit: Yvette Portmann: Werke und Umwelt: Luca Hasler.

Schule braucht mehr Raum

Schulleiter Remo Eckert und Schulsozialarbeiter Sandro Villiger hielten einerseits einen kurzen Rückblick auf das vergangene Schuljahr sowie einen Ausblick auf das aktuelle Schuljahr 2017/18. Der Schulleiter informierte unter andrem darüber, dass im kommenden Schuljahr 2018/19 mit einem markanten Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen ist (+ 18 Schüler).

Da diese Tendenz schon seit längerer Zeit bekannt war, hatte der Gemeinderat den Auftrag erteilt, abzuklären, wie für diese zusätzliche Anzahl Schüler, Raum geschaffen werden kann. Es hat sich gezeigt, dass dies innerhalb des bestehenden Primarschulgebäudes, mit entsprechenden Umbauarbeiten, realisiert werden kann. Der entsprechende Kredit soll an der Budgetgemeindeversammlung im Dezember 2017 genehmigt werden.

Sandro Villiger informierte über sein erstes Berufsjahr als Schulsozialarbeiter an der Primarschule Härkingen. Nebst seiner Tätigkeit in Härkingen (15-Prozent-Pensum) ist er auch an den Primarschulen in Egerkingen und Niederbuchsiten mit jeweils unterschiedlichem Pensum tätig. Das Angebot der Schulsozialarbeit wird nicht nur von Schülerinnen und Schülern genutzt, sondern auch von Eltern und Erziehungsberechtigten wie auch von den Lehrpersonen.

Im Rahmen der Präventionstätigkeit arbeitet er zudem direkt mit Klassen zusammen. Im Weiteren wird ein regelmässiger Austausch mit der Schulsozialarbeiterin der Kreisschule Gäu gepflegt, sodass ein nahtloser Übergang von der Primarschule in die Oberstufe erfolgen kann.

Der Gemeinderat nahm zustimmend von den Informationen des Schulleiters und des Schulsozialarbeiters Kenntnis.

Statuten Kreisschule Gäu geprüft

Der Vorstand des Zweckverbandes Kreisschule Gäu hat den angeschlossenen Verbandsgemeinden die überarbeiteten Statuten zur Vernehmlassung zugestellt. Der Gemeinderat hat diese Statuten eingehend geprüft und eine fundierte Stellungnahme abgegeben. Er hat sich insbesondere zu den Themen «Finanzreferendum», «Initiativrecht» sowie «Austritt aus dem Zweckverband» vernehmen lassen.