Die RMV ist für viele Vereine der Auftakt in die jeweilige Saison. Das erste Kräftemessen unter den Vereinen der Region ist denn auch eine erste Standortbestimmung nach der Winterpause. Was klappt? Woran muss noch gefeilt werden? Die Note der RMV gibt auf diese Fragen erste Antworten. Wobei in der Regel bei den meisten Vereinen angesichts der noch jungen Saison noch nicht ganz alles so funktioniert, wie es sollte.

Wenig zu feilen

Wenig zu feilen haben die frisch erkorenen Regionalmeister: Alle vier Titelträger der RMV in Wolfwil durften hohe Noten mit nach Hause nehmen. Besonders beim «Stammsieger» in der Kategorie Team Aerobic, beim STV Niederbuchsiten, mussten die Wertungsrichter die Fehler offenbar mit der Lupe suchen. Am Ende stand eine Note von 9,83, bei einer maximal möglichen Note 10, auf dem Notenblatt. Die Leistung ist umso höher zu werten, als dass die Frauen ihre Übung ein zweites Mal starten mussten, nachdem während dem ersten Durchgang die Musik ausgestiegen war.

Oberbuchsiten verteidigt Titel

Ihren Titel verteidigen konnte auch der TV Oberbuchsiten (9,37) am Barren. Oberbuchsiten überzeugte Publikum und Wertungsrichter durch eine äusserst synchrone, schwierige und unterhaltsame Darbietung. Wobei auch beim Regionalmeister noch nicht ganz alles klappte. 

Kestenholz entthront Egerkingen

In der Gymnastik tat sich ein neuer Sieger hervor: Der TSV Kestenholz (9,23) verdrängte mit seiner Kleinfeld-Vorführung den TV Egerkingen vom Thron. Egerkingen (9,10) musste sich hinter Oberbuchsiten (9,20) mit dem dritten Platz begnügen. Besonders erwähnenswert in dieser Kategorie: Der TV Wolfwil, der erstmals wieder eine Grossfeld-Gymnastik zeigte und gleich die Note von 8,85 erturnte.

Die ersten werden die ersten sein

«Die letzten werden die ersten sein», heisst ein altes Sprichwort. Dass dieses Sprichwort nicht stimmen muss, bewies der DTV Laupersdorf in der Kategorie Jugend. Laupersdorf eröffnete die RMV, setzte mit der Note 9,05 gleich eine erste Messlatte und sicherte sich damit den Sieg beim Nachwuchs. «Ich bin unglaublich stolz auf meine Minis», freute sich Leiterin Ramona Probst nach der Siegerehrung. Letztes Jahr hatte sie auf einen Start verzichtet, weil das Team noch nicht so weit war. Auch dieses Jahr war sie skeptisch. Zu Unrecht, wie die Rangliste belegt.