Christoph R. Aerni

Er malte auch schon Schlangenfrau Nina Burri

Der Egerkinger Maler posiert mit seinen Werken im eigenen Atelier

Der Egerkinger Maler posiert mit seinen Werken im eigenen Atelier

In seinem Atelier in Egerkingen stellt der Künstler Christoph R. Aerni momentan einige seiner Werke aus.

Der Künstler Christoph R. Aerni hat momentan sehr viel zu tun, stellt er doch an mehreren Orten gleichzeitig seine Werke aus. Die Kunstausstellung in seinem Atelier in Egerkingen ist für das Publikum, für Liebhaber seiner fantastischen Bilder, ein besonderes Erlebnis. Bekanntlich liebt es der Künstler, Frauenakte darzustellen.

Er beherrscht es, seine sensiblen Frauenbilder in einen besonderen Zusammenhang mit dem Hintergrund zu bringen. Die Figuren bewegen sich im Raum. Sie liegen zart bedeckt mit einem Tuch auf dem Boden, sitzen im Dunkeln von einem schwarzen Regenschirm beschützt, oder stehen wartend an der Rampe eines Stadions im blassblauen Kleid von subtiler Schönheit, in sich versunken: eine Figur voller zarter Ausstrahlung.

Erzählerische Momente

Andere Frauen begegnen sich frei im Raum, im Hintergrund erkennt man Bäume, das Licht spielt mit den Figuren , mit den Bäumen. Immer wird man als Betrachter in Atem gehalten, erkennt die Frauenfigur, einen zart verhüllten Frauenakt und taucht ein in ein erzählerisches Moment, das im Bildraum einen Akzent setzt.

Es ist dem Künstler sehr gut gelungen, seine Frauenakte in erzählerischen Zusammenhang zu bringen, Gegenstände zu akzentuieren und mit Besonderheiten zu spielen. Immer so, dass man erkennt, die Frau steht im Mittelpunkt und ist doch Teil ihrer Umgebung. Dieses Zusammenspiel macht die Bildaussage so unglaublich spannend. Man geht den Requisiten, den räumlichen Markierungen nach, entdeckt oder erahnt Geschichten, die im Zusammenhang mit der wunderschön gemalten Frauenfigur stehen.

Christoph Aerni ist ein einmaliger Maler, der es in der Form der alten Meister versteht, Frauenakte lebendig werden zu lassen. Die Gesichter sind voller Zartheit und doch von starker Präsenz. In seiner aktuellen Ausstellung erlebt man einen Künstler, der das Thema Frau als Hauptmotiv in wundersame Geschichten einpackt. Er lässt zarte Begebenheiten aufleben und macht fühlbar macht fühlbar, wie verletzlich wir Menschen in uns sind. Vieles bleibt im Raume stehen, auch in diesen Bildern voller malerischer Schönheit und Kraft, und dies macht das Ganze so einmalig, so inhaltsreich.

Der Malleidenschaft verfallen

Man muss sich Zeit nehmen und in all den Räumen auf eine persönliche Reise gehen. Nur so erkennt man die tiefen Zusammenhänge und geniesst die feinen Motive, das Sanfte und Verspielte, das Verträumte und in sich Verschlüsselte. Diese Bilder im Atelier des Künstlers persönlich erleben zu dürfen, erhöht den Zauber. Man erkennt , wie sehr Christoph Aerni seiner Malleidenschaft verfallen ist, wie wichtig, wie wesentlich sie für ihn ist, denn all die vielen Dinge, die die Räume betonen, sind Teile seiner Kreativität. Er ist ein Künstler, der seit vielen Jahren weit über die Region hinaus Zeichen setzt.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Sa 1.Dez.2018 von 11-18 Uhr; So 2. Dez. von 11-18Uhr

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