Entlastungsstrasse Oensingen
Jetzt ist klar, wie die Oensinger Hauptstrasse künftig aussehen soll: Es soll eine 30er-Zone geben

Der Gemeinderat Oensingen hat entschieden, wie die «Lebensader» in Zukunft aussehen soll: Vom Stampfeli-Kreisel bis zum Restaurant Rössli soll es eine Tempo-30-Zone geben. Nun liegt das Vorhaben beim Kanton.

Rahel Bühler
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Die neue 30er-Zone auf der Hauptstrasse in Oensingen soll vom Stampfeli-Kreisel bis zum Restaurant Rössli verlaufen.

Die neue 30er-Zone auf der Hauptstrasse in Oensingen soll vom Stampfeli-Kreisel bis zum Restaurant Rössli verlaufen.

Bruno Kissling

Auch die Gemeinde Oensingen soll - wenn möglich parallel zum Sechsspur-Ausbau der A1 - eine Entlastungsstrasse erhalten. Sie soll das Strassendorf, insbesondere die Hauptstrasse, vom Schwerverkehr entlasten.

In Bezug auf diese Strasse hat der Oensinger Gemeinderat an seiner letzten Sitzung, gestützt auf einen Bericht der entsprechenden Arbeitsgruppe, einen einstimmigen Entscheid gefällt: Es soll eine Tempo-30-Strecke vom Stampfeli-Kreisel bis zum Restaurant Rössli geben, erklärt Gemeindepräsident Fabian Gloor.

Sie soll allenfalls durch durch eine bis zwei Begegnungszonen beim Roggenpark und Leuenfeld ergänz werden. Zudem sollen entlang der ganzen Strecke Aufwertungen vorgenommen und so Plätze attraktiver gestaltet werden.

Auf den ersten Blick wirke das Vorhaben sehr umfangreich, ist sich Gloor bewusst: «Es ist aber notwendig, um den Anforderungen von Bund und Kanton zu genügen sowie um Oensingen Lebensqualität und Sicherheit zurückgeben zu können.»

Das Vorhaben soll möglichst zeitgleich mit dem Sechsspur-Ausbau der A1 stattfinden, um Synergien zu nutzen. Deshalb hat sich der Gemeinderat das Ziel gesetzt, die Entlastung und Lebensader Oensingen in diesem Jahrzehnt zu realisieren. Der Gemeinderat hat das Vorhaben mittlerweile beim Kanton zur Prüfung eingereicht.

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