FeelGood-Festival Niedergösgen
«Endlich konnten in diesem Jahr ‹Patent Ochsner› aufs Mösli geholt werden»

Die Aufbauarbeiten für das FeelGood-Festival laufen auf Hochtouren und finden heute ihren Abschluss. Bereits am Freitagabend geht der Festivalbetrieb los. Neu im Angebot sind unter anderem mehr Dienstleistungen und Party-Sounds mit DJ’s.

Beat Wyttenbach
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Das Festivalgelände ist fast bereit; die letzten Handgriffe werden bis heute Freitagnachmittag noch angebracht.

Das Festivalgelände ist fast bereit; die letzten Handgriffe werden bis heute Freitagnachmittag noch angebracht.

Bruno Kissling

Im Vorfeld des FeelGood-Festivals, das am Freitag Nachmittag auf dem Mösli in Niedergösgen startet – der Event erlebt bereits seine achte Auflage – zeigt sich Roger Brunner, der Presseverantwortliche des OK, am Mittwoch schon sehr zufrieden. «Es ist uns gelungen, ein sehr gutes Programm auf die Beine zu stellen, und endlich haben wir es fertiggebracht, Patent Ochsner aufs Mösli zu holen. Das merkt man gut anhand der Vorverkäufe».

Und mit einem weiteren Newcomer überrascht Brunner: Müslüm. «Er ist sehr witzig aber gerade auch bei den Jungen sehr beliebt. Wir waren erstaunt zu sehen, welch grosse Fangemeinde er hat.» Aber auch auf Sutucoba und Scratch off ist er sehr gespannt, da es sich um zwei junge Bands aus der Region handelt, die an den beiden Abenden quasi als Vorgruppe zeigen können, was sie drauf haben.

Gegenüber dem letzten Jahr hat sich das Erscheinungsbild des Festivalgeländes insofern geändert, als dass sowohl das Festivalgelände wie auch der Barbetrieb vergrössert wurden. «Wir vermuten, dass der Ansturm gross sein wird», so Brunner. Dementsprechend sei auch das Kassenangebot vergrössert worden, um die Schlange der Wartenden nicht mehr so lange werden zu lassen wie in vergangenen Jahren. Im Innern wurde nicht nur die Hauptbühne aufgebaut, auch ein Helferzelt, die grosse Strandbar mit Felsblöcken und Sandlandschaft, eine VIP-Bar und die 40 mal 40 Meter umfassende Cocktail-Bar in der Mitte des Geländes locken die Besucherinnen und Besucher an.

Apropos Cocktail: «Wir haben aufgrund der zu erwartenden Hitze diverse Softice- und Wasserglacen anzubieten, dazu Früchte und alkoholfreie Cocktails», stellt der Presseverantwortliche in Aussicht. Aber selbstverständlich seien auch alkoholhaltige Getränke zu haben. Der Hit, speziell für die Damenwelt, sei das sogenannte «Hugo»-Getränk: eine Mixtur aus Weisswein mit Holundersirup und Minze. Aber auch im gastronomischen Bereich warten kulinarische Köstlichkeiten auf die Besucherinnen und Besucher: Nebst dem bewährten und beliebten Gyros bereitet Franz Steiger, der ehemalige Chefkoch des Landgasthofs Hirschen in Erlinsbach SO, kulinarische Köstlichkeiten wie asiatische Gerichte aus Bio-Produkten zu. «Darauf sind wir besonders stolz», bemerkt Brunner.

Das Infrastruktur-Angebot wird ergänzt durch drei WC-Wagen, einen Damen-WC-Wagen und ein Pissoir. Und sogar eine improvisierte Dusche nebst Blech-Lavabo laden zum Frischmachen ein. Parkplätze gibt es neben dem Festival-Gelände genug, und auch ein Shuttle-Bus führt diejenigen, welche mit dem öV anreisen, vom Schönenwerder Bahnhof aufs Mösli. Bis zum Schluss werden darüber hinaus attraktive Party-Sounds mit DJs geboten, und am Samstagmorgen zeigt von 11 bis 12 Uhr – dies ist ganz neu – eine Kinderband mit Kids im Alter von zehn bis zwölf Jahren aus der Region ihr Können.

Mit anderen Worten: Alles ist bereit für die beiden Festivalabende von heute Freitag und morgen Samstag. Rund 200 Helferinnen und Helfer – inklusive Securitys, Samariter und Beschäftigte im Backstage-Bereich – stehen im Einsatz. Das OK, so Brunner, wäre zufrieden, wenn 5000 Besucherinnen und Besucher kommen, «aber ob des attraktiven Programms werden es wohl sogar mehr sein», wagt der Presseverantwortliche eine Prognose.