Balsthal

Eine Viertelmillion für den Naturpark - dank Vertrag mit Raiffeisenbank

Bereit für die Unterschrift (v.l.): Thomas Hunziker, Leiter Dünnerntal; Franz Koch, Verbandspräsident; Markus Rauber, Leiter Mümliswil-Ramiswil und Holderbank; Nadine Eggenschwiler, Leiterin Vertrieb; alle Raiffeisenbank. Ferner Bruno Born, Präsident Verein Region Thal; Richard Bolli, Leiter Naturpark.

Bereit für die Unterschrift (v.l.): Thomas Hunziker, Leiter Dünnerntal; Franz Koch, Verbandspräsident; Markus Rauber, Leiter Mümliswil-Ramiswil und Holderbank; Nadine Eggenschwiler, Leiterin Vertrieb; alle Raiffeisenbank. Ferner Bruno Born, Präsident Verein Region Thal; Richard Bolli, Leiter Naturpark.

Die Thaler Raiffeisenbanken und der Naturpark Thal schliessen einen Fünfjahresvertrag ab. «Dass die Vereinbarung gleich über fünf Jahre abgeschlossen werden konnte, ist ein ausserordentlich starker Vertrauensbeweis», betont Naturparkleiter Bolli.

Der Naturpark Thal konnte im Bereich Finanzen einen wesentlichen Schritt nach vorne machen: Für die nächsten fünf Jahre ist ihm die finanzielle Unterstützung der Thaler Raiffeisenbanken sicher. Basis dafür bildet eine Partnerschaftsvereinbarung, die am vergangenen Montag unterzeichnet worden ist. Konkret heisst das: Der Verband der Thaler Raiffeisenbanken mit ihren Filialen Dünnerntal, Balsthal-Laupersdorf sowie Mümliswil-Ramiswil und Holderbank leisten für die Jahre 2014 bis 2019 jeweils Beiträge in einer Gesamthöhe von 30 000 bis 50 000 Franken. Die effektive jährliche Höhe ist abhängig von den Projekten und dem Jahresprogramm, das der Naturpark der Bank jeweils vorzulegen hat und dann von der Raiffeisen-Generalversammlung verabschiedet wird. Ferner kümmert sich die Bank um den Naturparkkreisel bei der Thalbrücke in Balsthal, was in der Regel rund 10 000 Franken jährlich ausmacht.

Im Gegenzug geniesst die Bank Branchenexklusivität: Sie wird in die Kommunikationsstrategie des Naturparks einbezogen, ist bei öffentlichen Auftritten dabei und hat das Recht, sich uneingeschränkt auf Drucksachen als «Partner Naturpark Thal» zu bezeichnen. Weitere, gleichwertige Vereinbarungen mit Finanzdienstleistern darf der Naturpark nicht abschliessen.

«Ausserordentlich stark»

Damit wird die bereits seit längerem bestehende, partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Institutionen längerfristig gefestigt. «Dass die Vereinbarung gleich über fünf Jahre abgeschlossen werden konnte, ist ein ausserordentlich starker Vertrauensbeweis», betont Naturparkleiter Richard Bolli. «Darüber hinaus ist es gegen aussen ein eindeutiges Signal, dass man sich hier im Thal nicht nur mit Worten für den Naturpark ausspricht, sondern auch mit Taten, beziehungsweise ihn mit viel Geld unterstützt.» Ein Blick in zwei andere Naturpärke bestätigt dies (siehe separate Textbox). Bruno Born, Präsident des Vereins Region Thal (der Verein tritt als Rechtskörperschaft für den Naturpark auf), weist auf die Planungssicherheit über mehrere Jahre hin, welche diese Vereinbarung nun garantiert. «Und sie unterstützt uns im Bemühen, den Naturpark in der Thaler Bevölkerung besser zu verankern.»

Sieben Franken pro Mitglied

Bereits sehr stark verwurzelt dagegen ist im Thal die Raiffeisenbank. Einzelne Genossenschaften bestehen seit mehr als hundert Jahren. Alle zusammen zählen über 8500 Mitglieder, das sind gegen 60 Prozent aller Einwohner im Bezirk (Stand Ende 2013: 14 327). «Diese starke Verwurzelung ist für uns der Hauptgrund dafür, dass wir uns für den Naturpark engagieren», begründet Franz Koch, Präsident des Verbandes Thaler Raiffeisenbanken. «Wir sind überzeugt davon, dass wir damit auch im Sinne unserer Mitglieder handeln.»

Geht man davon aus, dass der maximale jährliche Beitrag von 50 000 Franken plus 10 000 für den Kreisel fällig wird, so leistet also jedes Mitglied pro Jahr knapp sieben Franken an den Naturpark – und damit einen zweiten Beitrag. Denn pro Thaler Einwohner und Jahr wird ja noch der Parkfünfliber erhoben.

«Das stimmt schon», gibt Koch zu, «aber es sind zwei Schienen. Der Parkfünfliber ist ein Sockelbeitrag und ist von den Gemeinden so entschieden worden. Wir als Bank haben entschieden, unsere Werbemittel dort einzusetzen, wo es uns am sinnvollsten erscheint.» Der Erfolg der Bank, die von Jahr zu Jahr wachsenden Mitgliederzahlen, gebe ihnen Recht.

Weit über die Region hinaus

Es gebe aber noch einen zweiten Grund, warum der Werbefranken beim Naturpark Thal gut investiert sei, führt Koch aus. «Der Naturpark Thal ist jene Plattform, die weit über die Region hinaus, national und teilweise international wahrgenommen wird. Was gibt es Besseres, als wenn wir mit der Raiffeisenbank dabei sind?»

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