Härkingen
Ein Rad, das den Ort symbolisieren soll

Die Kreiselskulptur für den neuen Kreisel in der Härkinger Industrie ist fertig. Das Werk «Grosses Steinrad» stammt vom Baselbieter Künstler René Küng.

Claudia Müller
Drucken
Teilen
Diese Skulptur wird bald auf dem Kreisel in der Industrie zu stehen kommen. zvg

Diese Skulptur wird bald auf dem Kreisel in der Industrie zu stehen kommen. zvg

zvg

Auf Impuls von Combyart, Lenzburg, Friederike Schmid, die für einen anonymen Spender Kunstprojekte im öffentlichen Raum im Kanton Solothurn realisiert, entschied der Gemeinderat im September 2015, den Kreisel Egerkingerstrasse/Lischmatt/Pfannenstiel neu künstlerisch gestalten zu lassen.

Dementsprechend setzte der Gemeinderat eine vierköpfige Arbeitsgruppe ein, unter der Leitung von Herrn Daniel Bloch (Gemeinderat, Ressortchef Werke und Umwelt).

Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe erarbeitete Friederike Schmid wichtige Rahmenbedingungen für den zu gestaltenden Kreisel und wählte einen Kunstschaffenden aus, dessen Werke spontan faszinierten.

Auf Antrag der vorberatenden Arbeitsgruppe beschloss der Gemeinderat am 21. Juni 2016, ein Werk des Künstlers René Küng aus Schönenbuch BL auf der Kreisel-Innenfläche zu realisieren.

Küng, der ursprünglich Steinmetz gelernt hatte, wird in Härkingen das Werk «Grosses Steinrad» installieren und den Kreisel in Art einer Juralandschaft modellieren. Das Werk entspricht der Dynamik des Ortes und der Künstler meint dazu: «Mein Werk symbolisiert einerseits Offenheit und Dynamik der Moderne, die rollende Autobahn ist in Sichtweite. Andererseits nimmt es über seine Materialisierung aus Laufener Jura-Kalkstein zu geologischer und geografischer Vergangenheit der Region Bezug». Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass das Rad sehr gut zu Härkingen passt, auf dem Kreisel imposant wirkt und gut zur Geltung kommt.

Die erforderliche Bewilligung des Kantons (Amt für Verkehr und Tiefbau) liegt mittlerweile vor, sodass mit den notwendigen Vorbereitungsarbeiten (Erstellen Fundament, Umgebungsgestaltung des Kreisels), welche durch die Gemeinde finanziert werden, in nächster Zeit begonnen werden kann.

Die Kosten für die Projektleitung, die Skulptur «Grosses Steinrad» sowie den Transport und das Setzen der Skulptur auf das Fundament trägt der Sponsor.

Es ist geplant, den Kreisel nach Fertigstellung im Rahmen einer Einweihungsfeier im Herbst offiziell an die Bevölkerung zu übergeben.

Aktuelle Nachrichten