Raiffeisen Arena
Ein grosser Tag für die Veranwortlichen der Gemeinde Hägendorf

Am Freitag, 21. Februar, fand der Spatenstich zum Mehrzweckbau «Raiffeisen Arena» in der Breite statt.

Karin Schmid
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Denkwürdiger Tag für die Gemeinde Hägendorf: Gestern Nachmittag fand der Spatenstich zur Raiffeisen Arena in der Breite statt. hr. aeschbacher

Denkwürdiger Tag für die Gemeinde Hägendorf: Gestern Nachmittag fand der Spatenstich zur Raiffeisen Arena in der Breite statt. hr. aeschbacher

HR.Aeschbacher

Nach nahezu 20 Jahren des Seilziehens, Landumsiedelns und Kostenkalkulierens fand am Freitagnachmittag, 21. Februar, in der Hägendörfer Breite der Spatenstich zum Neubau des nun Raiffeisen Arena genannten Sport- und Kulturzentrums statt. Beim Apéro ging Gemeindepräsident Albert Studer auf die Geschichte des Projekts ein, angefangen bei der Aufnahme einer Mehrzweckhalle ins Leitbild 1996. Dabei wand er mehreren beteiligten Personen ein dickes Kränzchen. Zum Beispiel Vizepräsident Heiner Roschi, der es schaffte, dass die Umsiedlung der Haefely-Ländereien zustande kamen – «ein matchentscheidender Punkt», so Studer. Als «Mann der ersten Stunde» bezeichnete der Präsident Albert Gehrig. «Er half beim Stossen auf dem Weg zum Projekt.» Die Gemeinde habe viel Geld ausgegeben für die Planung. «Heute kommt das dem Projekt zu Gute.» Seine Finger im Spiel beim früheren Vorhaben mit Mantelnutzung hatte der Privatinvestor Georg Hein. «Dank ihm liegt nun ein Projekt vor, auf das wir wirklich stolz sein können», meinte Studer.

Als «gute Sache» bezeichnete Albert Studer die Partnerschaft mit der Raiffeisenbank Untergäu. Beide Parteien haben laut Heiner Roschi Stillschweigen über die genauen Beitragszahlen vereinbart. Seinen Angaben nach übernimmt die Bank «zum Start einen Fixbetrag für die Bestuhlung und Tische für 700 Personen» und leistet danach während einer Laufzeit von zehn Jahren einen jährlichen Beitrag an die Betriebskosten – «mit Option auf Verlängerung». Albert Studer betonte das gemeinsame Anliegen beider Parteien: «Man muss das Projekt nicht als Hägendörfer Teil sehen, sondern als Regionalwerk. Es soll kommerzialisiert werden und den Vereinen überregional dienen. Die Raiffeisen Arena ist für alle da.»

Als Generalunternehmerin tritt die Solothurner baderpartner ag auf. Den Aushub übernimmt die Hägendörfer Zambonati AG, die Baumeisterarbeiten die Kamber AG, die Elektrik das Unternehmensduo Fürst (Egerkingen) und Haefeli (Hägendorf). Nach dem Spatenstich solls mit den Bauarbeiten nächste Woche – wenn es das Wetter zulässt am Dienstag, 25. Februar – richtig losgehen. Albert Studer wünschte den beteiligten Personen «unfallfreies Bauen» und «dem Bauwerk überhaupt das Beste, was es nur gibt». (kas)

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