Für das Amtsgericht Thal-Gäu war klar, dass die beiden Angeklagten im doppelten Tötungsdelikt vom 5. Juli 2012 auf einem Bauernhof in Oensingen Mörder sind. 

Für das Gericht stand ausser Frage, dass die schreckliche Tat vom angeklagten Vater und dessen Sohn gemeinsam verübt wurde. 

Der albanischstämmige Vater hatte aber stets beteuert, nicht an der Tötung seines damals 26 Jahre alten Schwiegersohns und dessen 52-jährigem Vater beteiligt gewesen zu sein. Diese Version hatte auch sein Sohn vor Gericht bestätigt. Dieser hatte behauptet, er allein habe die zwei Männer mit einem Sturmgewehr und mit einer Pistole erschossen. 

Der Vater wurde Anfang März 2015 vom Amtsgericht zu 17 Jahren, sein Sohn zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

Nun legen die beiden Rekurs gegen das Urteil ein, wie «Radio 32» berichtet. (eva/ldu)

Vater und Sohn haben geschossen

Berichterstattung von TeleM1 zum Urteil