Bester Koch / Beste Service-Kraft
Diese vier Nachwuchstalente mischen in der Gastronomie an vorderster Front mit

Berufsfachleute aus regionalen Gastrobetrieben bei der «marmite youngster selection 2015» dabei und hoffen darauf zum besten Jungkoch bzw. zum besten Service-Talent in der Schweiz gewählt zu werden.

Urs Huber
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Diese vier wollen zum besten Jungkoch bzw. zur besten Service-Kraft der Schweiz gewählt werden.
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Andrea Werth, Gourmet-Restaurant Lampart’s; Hägendorf.
Fabienne Dell’Osso, Restaurant Brücke; Niedergösgen
Jessica Jeker, Gasthof Kreuz; Egerkingen.Fotos: Bruno Kissling
Guy Estoppey, Gourmet-Restaurant Lampart’s; Hägendorf.

Diese vier wollen zum besten Jungkoch bzw. zur besten Service-Kraft der Schweiz gewählt werden.

Zur Verfügung gestellt

Fabienne Dell’Osso, Guy Estoppey, Andrea Werth (alle Küche) und Jessica Jeker (Service) können damit rechnen, am 1. Dezember im Kaufleuten Zürich zum besten Jungkoch beziehungsweise zum grössten Service-Talent der Schweiz fürs Jahr 2015 gekürt zu werden. An diesem Tag nämlich präsentieren die fünfköpfige Küchen-Jury, darunter Ivo Adam (Kochweltmeister) und Tanja Grandits (Koch des Jahres 2014) sowie die zehnköpfige Jury Service, darunter Silvana Flück, Gastgeberin im Landhotel Hirschen, Erlinsbach, ihre Resultate.

Prüfen – auf Herz und Nieren

Zuvor aber werden die Kandidatinnen und Kandidaten aus der Sparte Service je von Zweierteams der Jury im Betrieb besucht und beurteilt. Der Besuch der Jury wird angekündigt. Für die Bewerbenden der Sparte Küche ruft «marmite», die Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur und gleichzeitig Ausrichterin des Wettbewerbs, zum Kochfinale Mitte September in Zürich, wo die zehn Finalistinnen und Finalisten versuchen, die Jury mit ihren kreativen Rezeptkreationen zu überzeugen.

Stein des Anstosses

Wer aber hat die Berufsleute zur Teilnahme animiert? Andrea Werth meint dazu: «Mein Chef hat uns beide dazu animiert.» Gleiches gilt für Jessica Jeker aus Sissach, die ihre Lehre im Hotel Eiger Grindelwald absolvierte und nun wieder die Nähe zur Familie gesucht hat und darum in Egerkingen arbeitet. Sie hat sich zusammen mit einer Arbeitskollegin beworben, doch wurde diese nicht in die Finalgruppe aufgenommen. Jessica Jeker hatte bei der Vorprüfung eine Menge konkreter Fragen zu beantworten; auch jene, was den perfekten Gastgeber ausmache.

Die Überraschung

Dann hat die 20-Jährige eine Weile nichts mehr gehört. Plötzlich erfuhr sie von aber ihrer Klassierung unter den Top Ten und vom Umstand, damit finalberechtigt zu sein. «Ein bisschen Bammel habe ich schon vor der Prüfung», sagt die Servicefachangestellte heiter. Sie mag bei ihrer Arbeit den Kontakt zu den Gästen und generell die Abwechslung in ihrer Arbeit. «Dabei sein hat einfach seinen Reiz», meint die ambitionierte Fachfrau, derweil Fabienne Dell’Osso zurzeit an einer beruflichen Weiterbildungsveranstaltung in der Innerschweiz weilt. Gut Ding will Kenntnis haben.