Sollte in Zukunft der Vergangenheit angehören: Der Kluser Verkehrsstau.

Sollte in Zukunft der Vergangenheit angehören: Der Kluser Verkehrsstau.

Besonders in den Abendstunden staut sich der Verkehr durch die Klus täglich. 1 100 Fahrzeuge pro Stunde wollen die Klus in Richtung Thal durchfahren, wurde gezählt. Die Umfahrung Klus, seit Jahren ein Thema, soll endlich Realität werden.

Dazu wurde der Bevölkerung im Mai ein Entlastungsprojekt vorgelegt, zu dem sich jedermann äussern konnte. Rund 7000 Infobögen wurden verschickt, um die Bevölkerung zu informieren und zur Mitwirkung bei der Projektentwicklung einzuladen.

Mit der Umfahrung, welche nach ersten Schätzungen rund 65 Mio. Franken kosten würde, sollte die Erreichbarkeit des Thals zu verbessert, die Verkehrssicherheit gefördert und der öffentliche Verkehr gestärkt werden.

Das Mitwirkungsverfahren wurde am 26. Juni geschlossen. 84 Personen und Institutionen haben sich zum Projekt geäussert, teilte das Amt für Verkehr und Tiefbau mit. Ende Jahr hat der Regierungsrat von diesem Mitwirkungsverfahren Kenntnis genommen. Im kommenden Jahr soll nun das Bauprojekt erstellt werden. 

Musikgrössen wie Lionel Richie, Rockröhre Gianna Nannini, Bligg, Stephan Eicher oder Schlagersternchen Beatrice Egli sorgten vom 1. bis 5. Juli bei der fünften Auflage des Festivals St. Peter at Sunset in Kestenholz für tolle Stimmung. Die Auflage 2017 findet vom 5. bis 9. Juli statt.

Am 30. September 1915 explodierte die Kammfabrik in Mümliswil. Diese Katastrophe riss 32, vorwiegend junge Menschen in den Tod. Eine grosse Welle der Spendenfreudigkeit half den Betroffenen damals, die schwerste Not etwas zu lindern. Einige Erkenntnisse zur Sicherheit von Fabrikanlagen wurden aus der Tragödie gewonnen.

Diesem Ereignis wurde 100 Jahre später, am 30. September dieses Jahres in Mümliswil gedacht. Eine vielfältige Ausstellung wurde im Museum Haarundkamm eingerichtet und Stelen mit historischem Inhalt im ganzen Dorf wurden aufgestellt.

Josef C. Haefely, der Kustos des Museums Haarundkamm, hatte die riesige Arbeit bewältigt und dabei auch noch einen Glücksgriff getan. Während Umbau-Arbeiten der Firma Glaeser, welche heute auf dem alten Gelände der Kammfabrik steht, kam zufällig eine bleierne Schatulle zum Vorschein, die im November 1915 beim Wiederaufbau der Fabrik nach der Brandkatastrophe eingemauert wurde. Darin waren einmalige Dokumente und Utensilien aus der damaligen Zeit zu finden.

Neben der Ausstellung im Museum und im Dorf wurden an zwei Abenden jeweils Mozarts «Requiem» unter der Leitung von Classionata-Initiant und Dirigent Andreas Spörri aufgeführt.

Nicht nur Einheimische, auch Besucher aus der ganzen Schweiz interessierten sich für die Vergangenheit. «Die Wirkung auf unser Museum ist gut spürbar», sagte Elvira Bader, Präsidentin des Vereins Haar und Kamm. «Wir dürfen Besucher aus der ganzen Deutschschweiz begrüssen». Die erwähnte Sonder-Ausstellung dauert noch das ganze Jahr 2016.

Überbauung «Am Weidrain»: Hier entsteht ein neues Quartier mit 67 Wohnungen in 10 Mehrfamilienhäusern.

Überbauung «Am Weidrain»: Hier entsteht ein neues Quartier mit 67 Wohnungen in 10 Mehrfamilienhäusern.

Der Bauboom im Gäu offenbart sich vor allem in der Gemeinde Neuendorf, wo rund 140 Wohneinheiten geplant oder bereits im Bau sind. Alleine die UBS-Pensionskasse will zehn Mehrfamilienhäuser mit 67 Wohnungen realisieren.

Weitere fünf Mehrfamilienhäuser mit 44 Wohnungen umfasst ein Projekt der Ducksch + Anliker Architekten AG in Zürich. Zur regen Bautätigkeit trug auch die Migros Verteilbetrieb AG bei, die im Dezember das 67,4 Mio. Franken teure Logistik Center Ost einweihte.

Mit der Eröffnung des Holzweges zwischen Balsthal und Holderbank, ist auf Initiative des Künstlers Sammy Deichmann im September im Naturpark Thal eine neue Attraktion geschaffen worden, die sofort bei Gross und Klein auf viel Beachtung stiess.

Die Bergschule Brunnersberg

Die Bergschule Brunnersberg

Verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler können künftig auf dem Brunnersberg etwas Ruhe finden. Die dort befindliche ehemalige Bergschule wurde nämlich anfangs November zum Ferienhaus für die Kinder und Jugendlichen des Sonderpädagogischen Zentrums Bachtelen umfunktioniert.

Nach langem Hin und Her um das Weiterbestehen oder Ende der einzigen Bergschule im Kanton Solothurn konnte nun für das Haus eine sinnvolle Verwendung gefunden werden.