Däniken

Die wichtigsten Massnahmen sind realisiert

Der Fussgängerübergang (mit Mittelinsel) über die stark befahrene Oberdorfstrasse ist realisiert.

Der Fussgängerübergang (mit Mittelinsel) über die stark befahrene Oberdorfstrasse ist realisiert.

Der Däniker Gemeinderat setzte sich mit dem Projekt «sichere Schulwege» auseinander. Während der dreijährigen Projektdauer wurden neun Situationen verbessert.

Der Schulweg ist mehr als nur eine Strecke von A nach B. Er bietet Abwechslung und ist für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder von grosser Bedeutung. Der Schulweg ist auch ein Stück Lebensweg.

Nachdem von Seiten der Bevölkerung verschiedene Eingaben zur Sicherheit der Schulwege an die Behörden herangetragen wurden, rief der Gemeinderat im Jahr 2010 das Projekt «sichere Schulwege» ins Leben und gründete die Arbeitsgruppe Schulwegsicherung. Dies mit der Zielsetzung, mittels geeigneter Massnahmen die Verkehrssicherheit im Dorf bestmöglich zu erhöhen.

Gefahrenstellen ermittelt

In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma wurden unter anderem mit einer umfangreichen Umfrage bei allen Schülerinnen und Schülern die Gefahrenstellen im Dorf ermittelt. Im Jahr 2011 wurde der entsprechende Schlussbericht bezüglich der Überprüfung der Schulwegsicherung vorgestellt. Noch im selben Jahr wurde mit der Errichtung des provisorischen Übergangs mit aufgezeichneter Mittelinsel bei der Bäckerstrasse die erste Massnahme umgesetzt.

Nach dem Abbruch der Liegenschaft des ehemaligen Leuta-Areals konnte die Strasse im Rahmen der Sanierung der Oberdorfstrasse verbreitert und der definitive Übergang mit einer aufgebauten Mittelinsel realisiert werden. Gleichzeitig wurde es dank dem Abbruch des Gebäudes möglich, beidseitig der Strasse einen durchgehenden Gehsteig zu erstellen.

Nach dreijähriger Projektdauer konnte somit eine der wichtigsten Massnahmen definitiv abgeschlossen werden. Die Mittelinseln sind vor allem für die Kinder und auch für die älteren und gehbehinderten Menschen äusserst wichtig, um in der Mitte der Strasse auf der Insel die Verkehrssituation neu beurteilen zu können. Gerade auf einer viel befahrenen Strasse, und dies ist die Oberdorfstrasse, sind solche «Inseln» wertvoll für die Verkehrssicherheit.

Situationen verbessert

Neben dieser Massnahme wurden während der letzten drei Jahre weitere acht Situationen verbessert. So wurde beispielsweise die Beleuchtung einzelner Strassen oder die seitliche Einmündung in die Prüssstrasse verbessert. Zur Verlangsamung des motorisierten Individualverkehrs wurden weitere Massnahmen wie die Einführung eines Rechtsvortritts auf den Kreuzungen Kürzestrasse/Erlimattstrasse und Lörenstrasse/Unterdorfstrasse sowie die Anpassung von diversen Strassenmarkierungen und -verengungen realisiert. Damit wurden aus Sicht der Schulwegsicherung die gefährlichsten Punkte zugunsten der Verkehrssicherheit optimiert.

Der Kostenpunkt für die Umsetzung der bisherigen Massnahmen beläuft sich auf rund 310 000 Franken. Weitere noch offene Teilprojekte wurden bereits geplant, werden aber erst im Rahmen der anfallenden Strassensanierungen umgesetzt. So können Synergien genutzt und die Kosten für die entsprechenden Massnahmen gesenkt werden. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit der Realisierung eines Grossteils des Projekts ein wertvoller Beitrag für die zu Fuss gehenden Verkehrsteilnehmer geleistet wurde.

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