Adventszeit

Die Wichtel sind los in Wolfwil: Die vier Weihnachtshütten erfreuen zum zweiten Mal

Die Weihnachtshäuschen stehen zum zweiten Mal in Wolfwil.

Die Weihnachtshäuschen stehen zum zweiten Mal in Wolfwil.

In der Gäuer Gemeinde stehen derzeit vier kleine Weihnachtshütten mit Weihnachtsmotiven.

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür und überall hängen in den meisten Gemeinden entsprechende Dekorationen, um die besinnliche Zeit zu begrüssen. Auch die Gemeinde Wolfwil hat sich entsprechend darauf vorbereitet. Derzeit stehen entlang der Kestenholzer- und Hauptstrasse vier kleine Hütten aus Holz. Verantwortlich für die Holzhütten ist die Kulturkommission unter der Leitung von der Präsidentin Birgit Kölliker. «Das ist bereits das zweite Jahr, in dem wir die Hütten aufstellen», sagt Kölliker auf Anfrage. Die Kulturkommission habe schon immer die Überlegung gehegt, eine Weihnachtsdekoration in der Gemeinde zu errichten. Die Idee sei in der Gemeinde sehr gut angekommen, heisst es weiter von Kölliker.

Die Mini-Häuser werden im Sommer gebastelt

«Bei den Holzhäuschen handelt es sich um eine Gemeinschaftsarbeit, wobei mein Ehemann Fabian Kölliker und dessen Schwager Peter Stäussi die Hauptarbeiten erledigten», sagt Kölliker. Die Mini-Häuser wurden im Sommer jeweils an den Wochenenden zu Hause bei den Köllikers gebastelt. Die Wände der Häuschen bestehen aus Holzpaletten und die Dächer aus Grabspanplatten. In jedem der vier Häuschen spielen sich unterschiedliche, aber immer typische und heimelige Weihnachtszenen ab. Hauptdarsteller sind hierbei die Weihnachtswichtel, welche aus Holzstämmen gefertigt wurden und tragen Hüte oder lange Bärte. Sie stammen aber nicht von den Köllikers selber, sondern von Ruth Büttiker. Sie organisiert einen separaten Wichtelweg, der allerdings nichts mit den Häuschen zu tun hat. Die Wichtel wurden in einer Werkstatt unterhalb der Katholischen Kirche hergestellt. «Es gibt einen Einblick in eine Weihnachtsbäckerei, einer Werkstatt, in der die Wichtel Weihnachtssterne anfertigen, ein Krippenhaus mit dem Christkind inklusive drei Königen und eine Familie an Heiligabend», so die Kulturkommissions Präsidentin.

Persönliche Gründe zum Bau der Häuschen gibt es aber laut der Präsidentin der Kulturkommission keine. «Wir fanden die Idee von kleinen Hütten einfach nur charmant», meint Kölliker. Beim Auf- und Abbau erhalte die Kulturkommission seit einigen Jahren Hilfe von 12 Freiwilligen.


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