Laupersdorf

Die Wasserqualität ist nun jederzeit einwandfrei

Das Grundwasserpumpwerk im Byfang ist aufgerüstet worden.

Das Grundwasserpumpwerk im Byfang ist aufgerüstet worden.

Nicht alle Trinkwasserkontrollen ergaben inLaupersdorf ein positives Resultat. Im Grundwasserpumpwerk war der Einbau einer Aufbereitungsanlage nötig.

2014 wurden in Laupersdorf fünf Trinkwasserkontrollen (bakteriologisch und chemisch) durchgeführt, und diese wurden vom Labor Bachema AG (Schlieren) ausgewertet. Sämtliche untersuchten Proben der Bärenmatt- und der Bachquelle entsprachen den gesetzlichen Anforderungen; das Quellwasser durchläuft eine Filter- und UV-Anlage.

Während längerer Trockenzeiten erfolgt ein zusätzlicher Bezug aus dem Grundwasser-Pumpwerk im Byfang neben der Dünnern. Dort war bisher keine UV-Anlage vorhanden. Zwei Kontrollen ergaben, dass das Grundwasser den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprach, zuletzt im Oktober 2014. In Absprache mit der Lebensmittelkontrolle des Kantons wurde das Grundwasser-Pumpwerk ausser Betrieb genommen.

Umgehend gehandelt

Die Werkkommission (Präsident Adrian Schaad) handelte sofort und schlug dem Gemeinderat vor, im Grundwasser-Pumpwerk eine UV-Desinfektions-Anlage einzubauen, was der Gemeinderat auch genehmigte. Der Einbau erfolgte Mitte Dezember 2014. Der Gemeinderat bewilligte hierfür einen dringlichen Nachtragskredit von 45 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung. Am 22. Dezember 2014 wurde das Grundwasser-Pumpwerk von der Lebensmittelkontrolle wieder freigegeben. Das Grundwasser durchläuft nun im Pumpwerk im Byfang eine UV-Anlage. Somit ist die Wasserqualität in Laupersdorf jederzeit einwandfrei und die Menge des Trinkwassers auch ausreichend. Die Wasserhärte des Quellwassers beträgt 17,2 fH (französische Härtegrade) und jene des Grundwassers 35,1 fH. 15 bis 25 fH wäre mittelhart, 25 bis 32 fH ziemlich hart und 23 bis 42 fH hart.

Bleuenacker abgerechnet

Am 12. Dezember 2011 genehmigte die Gemeindeversammlung für den Neubau der Stichstrasse Bleuenacker ab Mühleweg einen Kredit von 150 000 Franken. Die Ausbauarbeiten erfolgten vom Oktober 2013 bis September 2014. Nebst dem Strassenbau inklusive Entwässerungsleitung wurden die Wasserleitung angepasst sowie die Strassenbeleuchtung und ein Geländer erstellt. Gleichzeitig erfolgte die Erschliessung der Grundstücke durch die Grundstückbesitzer und die Werke Elektra Thal, Swisscom und WD Regionet. Nun präsentierte die Werkkommission dem Gemeinderat die Schlussabrechnung. Für den Strassenbau wurden 71 943 Franken, für die Kanalisation 33 787 Franken und für die Wasserleitung 20 530 Franken aufgewendet.

Die Gemeinde tätigte noch einen Landerwerb von 173 Quadratmetern zu je 150 Franken (total 25 950 Franken). Insgesamt kostet die Erschliessung Bleuenacker somit 152 210 Franken, was eine geringe Kreditüberschreitung von 2210 Franken ergibt. Die Erschliessungsbeiträge der Anstösser betragen 104 627 Franken. Der Gemeinderat genehmigte die Schlussrechnung einstimmig.

Die Grundstückanstösser leisten Erschliessungsbeiträge an den Strassenbau von 80 976 Franken (80 Prozent) sowie an die Kanalisation von 23 651 Franken (70 Prozent). An den Umbau der Wasserleitung werden keine Beiträge erhoben. Der Beitrag pro Quadratmeter Fläche beträgt somit für den Strassenbau 30.12 Franken (angekündigt 30.73) und für die Kanalisation 9.37 Franken (angekündigt 12.47). Der Gemeinderat genehmigte die definitiven Erschliessungsbeiträge für Strasse und Kanalisation sowie den definitiven Beitragsplan einstimmig.

Erstmals nahm Kurt Koch (CVP) als neues Mitglied des Gemeinderates an einer Sitzung teil, er wurde vom Gemeindepräsidenten Edgar Kupper vereidigt. Er ersetzt die Ende Dezember 2014 zurückgetretene Kerstin Merkle.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1