Generalversammlung

Die Volkshochschule Thal hat mit «harzigen Anmeldungen» zu kämpfen

VHS-Präsidentin Tina Berger (l.) im «Brönnerstübli»des Seblenhofs in Holderbank mit Landwirt Beat Fankhauser und Schnapsbrennerin Priska Schmid.

VHS-Präsidentin Tina Berger (l.) im «Brönnerstübli»des Seblenhofs in Holderbank mit Landwirt Beat Fankhauser und Schnapsbrennerin Priska Schmid.

Die Volkshochschule Thal hielt am Wochenende ihre 33. Generalversammlung. Der Anlass fand anlässlich der Schnapszahl «33» in einer Schnapsbrennerei statt.

Auf dem Seblenhof in Holderbank fand die 33. Generalversammlung der Volkshochschule Thal (VHS) statt. «Die Schnapszahl 33 feiern wir sinngemäss in einer Schnapsbrennerei,» erklärte Präsidentin Tina Berger. Etwas mehr als 33 Personen fanden sich dazu ein und liessen sich nebst den üblichen Traktanden über die Schnapsbrennerei informieren.

In ihrem Jahresbericht schilderte die Präsidentin den Verlauf des letzten Vereinsjahres. Nebst den üblichen Anlässen wie Kursleitertreff, Neujahrsapéro oder Generalversammlung fand auch ein Kontakt mit der VHS Solothurn statt. Dabei zeigte sich, dass die Probleme ähnlich liegen, nämlich im Rückgang der Kursteilnehmer.

«Die Anzahl der Kurse bleibt mit 110 immer etwa gleich, die Anmeldung treffen aber oft harzig ein, sodass gewisse Kurse nicht durchgeführt werden können», so Nicole Rennollet, Leiterin Sekretariat. Dies wirkte sich auch auf die Finanzen aus, wie Kassierin Katharina von Burg feststellte. Sie musste wiederum ein beachtliches Defizit verbuchen, wobei vorläufig immer noch genügend Reserven bestehen. Der Vorstand hat die Entwicklung erkannt und will in einer Strategiesitzung die Massnahmen festlegen.

Neue Gesichter im Vorstand

Sandra Gunzinger hat als Aktuarin demissioniert und wird durch Renate Schaad ersetzt. Corinne Allemann wird als neue Delegierte von Welschenrohr begrüsst. Zwei Kursleiterinnen konnten ein Jubiläum feiern: Lore Grolimund leitet seit 20 Jahren Walking-Kurse und Susi Bader seit 10 Jahren Weinkurse. In ihrem Rückblick auf die 33 Jahre liess die Präsidentin die vergangene Zeit Revue passieren – in Versform, und zwar in 33 Strophen.

Schnapsbrennerin Priska Schmid nutzte die Gelegenheit, um den Seblenhof vorzustellen, den sie mit ihrem Partner Beat Fankhauser bewirtschaftet. Nebst der Mithilfe in der Landwirtschaft mit Milchwirtschaft betreibt sie seit 13 Jahren die Schnapsbrennerei. Dabei geht Schmid im Thal, im Gäu und auch im Oberaargau auf die Stör und brennt bei den Landwirten das Obst zu klaren Wassern. Bekannt ist auch der Weihnachtsmarkt auf dem Seblenhof, wo nebst Schnaps durch verschiedene Aussteller vielfältige Produkte angeboten werden. Im «Brönnerstübli» können sich Gruppen bis 40 Personen zu ihren Anlässen treffen.

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