Kestenholz

Die Sturmschäden an der Waldhütte sind beseitigt

Für rund 28000 Franken erneuerte die Bürgergemeinde die beschädigte Waldhütte.

Für rund 28000 Franken erneuerte die Bürgergemeinde die beschädigte Waldhütte.

Die Bürgergemeinde Kestenholz hat die Waldhütte Stelli nach «Burglind» frisch saniert.

Der Sturm Burglind hatte im Januar 2018 die Waldhütte Stelli stark beschädigt. Zwei Jahre später hat die Bürgergemeinde Kestenholz die Waldhütte saniert. Knapp 28'000 Franken kostete die Instandstellung der Waldhütte, womit die Arbeiten geringfügig unter den Budgetvorgaben blieben. Die Einnahmen der Solothurnischen Gebäudeversicherung erwartet die Bürgergemeinde in diesem Jahr. «Die Sanierung ist gelungen, und die Bürgergemeinde freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung», schreibt die Bürgergemeinde in ihrem Communiqué.

An der Bürgergemeindeversammlung konnte der Rat eine «erfreuliche Jahresrechnung 2019» vorlegen. Die Bürgergemeinde war vom Kantonalen Amt für Gemeinden als Pilotgemeinde ausgewählt worden, um für die letztjährige Rechnung das neue Modell (HRM2) zu testen. Entsprechend präsentierte der Gemeinderat die Rechnung in dieser Form. Die Versammlung stimmte allen Anträgen im Zusammenhang mit der vorgelegten Jahresrechnung 2019 zu. Diese schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 7600 Franken. Dies bei Ausgaben von knapp 60'000 Franken und Einnahmen von gut 67'000 Franken. Einen geringen Ertragsüberschuss erreichte die Bürgergemeinde ausserdem in der Spezialfinanzierung des Wärmeverbundes. Ausgaben und die Erträge hielten sich dabei beinahe die Waage.

Einen grossen Gewinn verbuchte die Forstrechnung: Bei Aufwendungen von rund 324'000 Franken und Erträgen von knapp 658'000 Franken schliesst diese Spezialfinanzierung mit einem, wie die Bürgergemeinde schreibt, «erfreulichen Ertragsüberschuss» von rund 334'000 Franken. Das positive Ergebnis sei vor allem auf vermehrte Erträge aus dem Holzverkauf und einem Einnahmenüberschuss aus der Investitionsrechnung zurückzuführen.

Im Februar 2019 musste ein neues Fahrzeug für den Förster angeschafft werden, wofür ein Nachtragskredit notwendig war. Die Kosten werden nach geltendem Verteilschlüssel auf die Revierpartner aufgeteilt.

Mit der Genehmigung der Jahresrechnung 2019 hat die Bürgergemeindeversammlung auch der Neubewertung des Finanzvermögens zugestimmt, die das Rechnungsmodell (HRM2) verlangt. Der Aufwertungssaldo wird per Anfang 2019 dem Konto «Neubewertungsreserve» zugewiesen. (mgt)

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