Gemeinderat
Die Schule Matzendorf erhält gute Noten

Ein Reporting aus den Jahren 2015 bis 2018 belegt die positive Entwicklung der Schule in Matzendorf.

Sara Liechti-Studer
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Die Schule in Matzendorf ist bei der Umsetzung der kantonalen Vorgaben und mit den Vorbereitungen zum Wechsel auf den Lehrplan 21 auf Kurs.

Die Schule in Matzendorf ist bei der Umsetzung der kantonalen Vorgaben und mit den Vorbereitungen zum Wechsel auf den Lehrplan 21 auf Kurs.

Bruno Kissling

Schulleiterin Claudia Fahrni präsentierte dem Gemeinderat das Reporting aus den Jahren 2015 bis 2018. Die durch Fahrni erläuterten Leistungsziele konnten zu mehr als 90 Prozent erfüllt werden.

Solche Ziele waren zum Beispiel, dass der Fremdsprachenunterricht nach kantonalen Vorgaben umgesetzt wird, oder dass das Konzept für die informatische Bildung erstellt wurde oder, dass man mit den Vorbereitungen zum Wechsel auf den Lehrplan 21 auf Kurs ist. Der Gemeinderat freute sich über dieses positive Reporting, und Gemeindepräsident Marcel Allemann würdigte Claudia Fahrnis Arbeit.

Auch Schulleitung bewertet

Ertragsüberschuss beträgt 256'995 Franken

Die von Finanzverwalterin Cordelia Meister erläuterte Jahresrechnung der Einwohnergemeinde Matzendorf weist bei einem Ertrag von 8,204 Mio. Franken und einem Aufwand von 7,947 Mio. Franken einen Ertragsüberschuss von 256'995 Franken aus. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 9114 Franken. Somit schliesst die Jahresrechnung 2017 um 247'881 Franken besser ab, als budgetiert. Im Budget der Investitionsrechnung 2017 waren Nettoinvestitionen von 1,23 Mio. Franken vorgesehen. Effektiv schliesst die Investitionsrechnung 2017 mit Ausgaben von 810'461 Franken und Einnahmen von 629'134 Franken. Die Nettoinvestitionen betragen 181'327 Franken, was einer Abweichung von 1,055 Mio. Franken entspricht. Die Jahres- und die Investitionsrechnung 2017 wurden vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Cordelia Meisterstelle zudem die Rechnung des Forstbetriebes Mittleres Thal vor, welche einen Ertragsüberschuss von 161'803 Franken ausweist. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 19'467 Franken. Der gegenüber dem Voranschlag erzielte Mehrertrag beträgt demnach 142'336 Franken, welcher vor allem auf nicht ausgeschöpfte Positionen beim Aufwand zu rückzuführen ist sowie Mehrerträgen bei den Holzverkäufen. Der Gemeinderat stimmte der Forstrechnung 2017 einstimmig zu. Der Gewinn von 111'803 Franken soll vollumfänglich dem Eigenkapital zugewiesen werden. (slm)

Pamela Rastorfer (Gemeinderätin Ressort Bildung) präsentierte die Auswertung eines Bewertungsbogens. Die Lehrpersonen mussten Schulleiterin, Claudia Fahrni bewerten. Eine solche Umfrage wurde bis anhin nie durchgeführt. Da aber ein Wechsel bei der Schulleitung stattgefunden hat, war es für den Gemeinderat wichtig, zu erfahren, wie sich die neue Schulleiterin eingearbeitet hat. Speziell hierbei ist, dass Claudia Fahrni aus dem bestehenden Team stammt und die bisherige Schulleiterin (Evelyne Hänggi) weiterhin als Lehrperson an der Primarschule Matzendorf tätig ist.

Fahrni jedoch amtet nur noch als Schulleiterin und nicht mehr als Lehrperson und dies in einem Teilzeitpensum. Bei der Erhebung nahmen 8 von 14 Lehrpersonen teil. Das Ergebnis zeigt, dass grundsätzlich alle über den reibungslosen Übergang froh sind. Die neue Schulleiterin wird akzeptiert und geschätzt. In einem nächsten Schritt werden die Auswertung mit der Schulleiterin besprochen, die Negativpunkte analysiert und Lösungsvorschläge ausgearbeitet.

Michael Meister (Gemeinderat Ressortleiter Wasser und Werke) stellte den Antrag, der Firma Albin Borer AG aus Erschwil den Zuschlag für die Grabarbeiten des Projekts Wengistrasse/Steinacker zu erteilen. Aus vier eingereichten Offerten (fünf angefragt) hat die Albin Borer AG das kostengünstigste Angebot eingereicht. Für die Rohrverlegungsarbeiten betreffend Wasserversorgung hat die Firma Wyss Sanitär Heizung GmbH aus Matzendorf den Zuschlag bekommen. Für diese Arbeiten wurden drei Firmen angefragt, doch lediglich zwei haben offeriert. Die beiden Anträge wurden durch den Gemeinderat einstimmig angenommen.

Michael Meister (Gemeinderat Ressort Wasser und Werke) informierte den Gemeinderat darüber, dass eine Besprechung mit den Grundeigentümern in Bezug auf den Strassenausbau und den daraus resultierenden Perimeterkosten stattgefunden hat. Anlässlich dieser Sitzung wurde auch über die Notwendigkeit eines Trottoirs diskutiert, welches in der Planung vorgesehen war. Auch im Gemeinderat wurde über dieses Thema diskutiert und befunden, dass an dieser Stelle kein Trottoir zwingend notwendig ist.