Kestenholz
Die Rechnung und das neue Schulhaus machen Freude

Die Gemeindeversammlung Kestenholz war mit der Rechnung 2016 zufrieden. Für Lacher sorgte das Traktandum «Verschiedenes».

Rebekka Balzarini
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Das neue Schulhaus in Kestenholz, welches an der Gemeindeversammlung viel Freude bereitete.

Das neue Schulhaus in Kestenholz, welches an der Gemeindeversammlung viel Freude bereitete.

Erwin von Arb

Vielleicht war das schöne Wetter der Grund: Die Rechnungsgemeindeversammlung im Restaurant Kastanienbaum war schnell vorbei. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass die anwesenden 18 Stimmberechtigten zufrieden waren mit der Arbeit des Gemeinderats. Jedenfalls gab es zu keinem der Traktanden Fragen oder Bemerkungen, alle wurden einstimmig angenommen. Als Erstes wurde die Rechnung 2016 abgesegnet. Sie schloss mit einem Ertragsüberschuss von 379 947 Franken. Anschliessend bewilligten die Stimmberechtigten die Nachtragskredite in der Höhe von 1 416 582 Franken.

Energie Kestenholz zufrieden

Als Zweites präsentierte Andreas Gautschi als Verwaltungsratspräsident die Rechnung von Energie Kestenholz. Das letzte Jahr sei ohne grosse Störungen verlaufen, erklärte Gautschi. An sonnigen Tagen sei sogar mehr Strom produziert worden als nötig. Der Strom wurde in solchen Fällen zurück in das Vorliegernetz der onyx Energie Dienste AG gespeist. In das Versorgungsnetz und die Anlagen investierte Energie Kestenholz 121 311 Franken. Trotz der Investitionen konnte sie einen Reingewinn von 88 000 Franken bekannt geben.

Löschwasser und Schule

Zum Schluss wurde ein weiterer Kredit bewilligt. Die Gemeindeversammlung sprach 130 000 Franken für das Projekt «Löschwasserversorgung Hangweg/Rainbündten». Bei dem Projekt werden die beiden Gebiete mit Löschwasser versorgt. Dafür wird unter anderem ab der Rainstrasse eine neue öffentliche Wasserleitung zum Hangweg gezogen. In beiden Gebieten wird ein neuer Hydrant aufgestellt.

Das Ende der Versammlung bildete ein schönes Thema: das neu gebaute Schulhaus. Andreas Gautschi zeigte Bilder davon. «Es macht wirklich Spass, sich das Schulhaus anzuschauen», so Gautschi.

Für Kopfschütteln und Lachen sorgte eine Information von Gemeindepräsident Arno Bürgi: Neben dem Schulhaus wird die Strasse über dem Bach nochmals aufgerissen und es werden fünf Schachtdeckeln montiert. Sonst würde man gegen das Gesetz der Eindolung verstossen, so Bürgi. Dieses sieht vor, dass pro eingedolte Fläche eine gleichgrosse Fläche freigemacht wird. Die Variante mit den Schachtdeckeln ist laut Bürgi ein guter Kompromiss. «Und die Fische können rausschauen, das ist doch schön», bemerkte ein Stimmberechtigter.