Gemeinderat Michael Meister als Ressortleiter Werke und Tiefbau informierte anlässlich der Gemeinderatssitzung, dass es bei der Ortsplanung zu einem Mehraufwand mit Kostenfolge gekommen ist. So wurden Grundeigentümergespräche mit Unterstützung durch das Planungsbüro BSB + Partner geführt, was Pauschalkosten von 800 Franken zur Folge hat. Zudem kommt es zu Grenzmutation im Gebiet Dorf (Bereinigung des Parzellenplans, um überbaubare Parzellen zu erhalten), welche Kosten in Höhe von 5385 Franken verursachen.

Die genauen Kosten konnten in der Projektierungsphase nicht festgestellt werden, daher wurde hierfür eine Reserve eingerechnet. Der Gemeinderat hat diesen Zusatzkosten, die im Rahmen des Budgets liegen, einstimmig zugestimmt. Auch der Antrag, dass die Arbeitsgruppe im Rahmen des Budgets über weitere Zusatzkosten entscheiden darf, wurde gutgeheissen.

Ebenfalls durch Gemeinderat Michael Meister wurden die drei eingereichten Offerten – vier Firmen wurden angefragt – für den Ausbau des Dorfweges vorgestellt. Den Auftrag soll die Firma Albin Borer AG aus Erschwil erhalten, welche die günstigste Offerte eingereicht hat und zudem im vorgegebenen Budget liegt. Der Gemeinderat stimmte dieser Vergabe einstimmig zu.

Littering als neues Thema gewählt

Gemeindeschreiber Armin Kamenzin informierte über den Ursprung, die Ziele und die erreichten Meilensteine der Arbeitsgruppe «Gemeinden handeln Thal», welche seit 2009 besteht. So wurde das lokale Alkoholproblem bei Jugendlichen als Hauptthema aufgegriffen. Alle Thaler Gemeinden tragen nun mit der Verankerung des Themas in Anlassbewilligungen und Elternbriefen zu einer Verbesserung bei. 2015 wurde die Arbeitsgruppe sogar für einen Preis nominiert.

Als neues Thema hat die Arbeitsgruppe «Littering und Vandalismus» ins Auge gefasst. Hierfür besteht wiederum in allen Thaler Gemeinden Handlungsbedarf. Ob diese Arbeitsgruppe jedoch weitergeführt werden kann, obliegt nun dem Entscheid den Gemeinderäten aller Thaler Gemeinden. Der Gemeinderat Matzendorf hat einstimmig entschieden, dass diese Arbeitsgruppe weitergeführt werden sollte, da diese bereits erfolgreich war.

Stellungnahme Naturpark Thal

Der Naturpark Thal hat einen neuen Managementplan für die Jahre 2020 bis 2029 entworfen. Im Namen des Vorstands des Vereins Region Thal wurden die Gemeinderäte, Arbeitsgruppen, der Naturpark Vorstand und Delegierte eingeladen, Stellung zu nehmen und Ideen einzubringen.

Anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Entwurf der Stellungnahme, welcher durch die Arbeitsgruppe «Matzedorf läbt!» erstellt worden ist, durch die Gemeinderätin Sara Liechti präsentiert. Die Hauptfrage dabei war: Was wünscht sich Matzendorf vom Naturpark Thal? Der Entwurf der Stellungnahme wurde mit den Inputs des Gemeinderats erweitert und dem Naturpark als konsolidierte Stellungnahme der Gemeinde Matzendorf eingereicht.

Sprachtherapeutin an der Schule

Mit Tanja Baumberger konnte für die Matzendorfer Primarschule eine Sprachtherapeutin gewonnen werden, wie die Schulleiterin anlässlich des ersten Schultages den Eltern verkündigte. Baumberger unterrichtet während sechs Lektionen Logopädie im Einzelunterricht oder in Kleingruppen.

«Schnäuscht Matzedörfer»

Am 21. September 2018 (Verschiebedatum 28. September 2018) startet um 18 Uhr in Matzendorf das Wettrennen um den Titel des schnellsten «Matzedörfer» Jungen und Mädchen. Von Kindergarten bis hin zur Oberstufe dürfen alle Matzendorfer Kinder teilnehmen.

Bis anhin haben die Kategorien-Sieger ein «Schnäuscht-Matzedörfer-Handtuch» gewonnen und die Zweit- und Drittplatzierten einen Coupe-Gutschein des Gasthofs zum Rössli. Neu erhalten die Gewinner zusätzlich zum Handtuch einen Coupe-Gutschein. Dieses Jahr bilden die Gemeinderätinnen Doris Hügli (Ressort Kultur/Sport/Freizeit) und Sara Liechti (Ressort öffentliche Sicherheit, Kommunikation/Marketing, Arbeitsgruppe «Matzedorf läbt!») das OK und führen diesen Anlass mit freiwilligen Helfern durch. Ziel ist es, diesen Anlass vorzugsweise dem Turnverein als alljährlichen Event anzugliedern. Hierfür sind die Gemeinderätinnen mit den Verantwortlichen im Gespräch.(slm)