In der Maschinenhalle in Wynau begrüsste Verwaltungsratspräsident Roland Trächsel die zahlreich erschienen Aktionäre und Vertreter der Gemeinden zur 19. Generalversammlung der onyx Energie Mittelland AG. Seit Januar 2017 gehen die onyx und die AEK gemeinsame Wege.

Über ihre Betriebsgesellschaft AEK onyx AG bündeln sie ihre Kompetenzen und agieren gemeinsam am Markt. Alle Mitarbeitenden der onyx wie auch der AEK sind per Januar 2017 in die neue Betriebsgesellschaft AEK onyx AG übergetreten.

Diese Organisation ermöglicht den beiden Unternehmen, ihre regionale Verankerung, die hohe Flexibilität und die Nähe zu den Kunden zu halten. Gleichzeitig können die onyx und die AEK auf das professionelle Netzwerk der BKW Gruppe sowie deren Produkt- und Dienstleistungsangebot zugreifen. «Diese Organisation ist ein Bekenntnis zu den Standorten Langenthal und Solothurn: als Arbeitgeberin, Ausbildnerin, Auftraggeberin und Steuerzahlerin», betonte Walter Wirth, CEO der AEK onyx AG.

Das sehr trockene Wetter 2017 wirkte sich auf die Stromproduktion aus. Entsprechend unterdurchschnittlich war damit das Wasserdargebot der Aare. Die beiden Wasserkraftwerke Wynau und Schwarzhäusern produzierten, verglichen mit dem langjährigen Mittel, fast 14 Prozent weniger Strom. Dennoch konnte der Jahresgewinn um 0,3 auf 9,6 Mio. Franken gesteigert werden.

Im Contractinggeschäft tätig

Das Contractinggeschäft entwickelte sich sehr positiv weiter. Dank neuen Kunden konnten zusätzliche Liegenschaften angeschlossen und bestehende Wärmeverbunde weiter verdichtet werden. Bereits 2016 wurde das BKW-Contracting in die Verantwortung der AEK onyx Gruppe überführt. Alle Contracting-Mitarbeitenden der AEK und der BKW arbeiten seither unter einer Führung und agieren gemeinsam am Markt.

Als logischer Schritt wurde per 2018 die BKW AEK Contracting AG (BAC) mit Hauptsitz in Solothurn gegründet. Damit ist in Solothurn ein schweizweit tätiges Contracting-Kompetenzzentrum entstanden.

Mehr Pellets hergestellt

Die Produktion von AEK-Pellets konnte gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent gesteigert werden. Die Situation am Schweizer Pelletsmarkt ist nach wie vor sehr schwierig: Der starke Schweizer Franken, der Import von Billigprodukten und aggressive Marktteilnehmer führten zu noch mehr Margendruck. Die AEK-Pellets hätten sich dank ihrer Qualität gut behauptet und sich erfolgreich am Markt positioniert, wie erwähnt wurde.

Wechsel im Verwaltungsrat

Die bisherigen Verwaltungsräte, Jan-Piet Beekman und Mathias Prüssing, traten auf die Generalversammlung 2018 als Mitglieder des Verwaltungsrates zurück. Sie wurden durch Antje Kanngiesser (Murten) und Stefan Witschi (Langnau i. E.) ersetzt.

Die Aktionäre stimmten sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates zur Rechnung 2017 einstimmig und ohne Diskussion zu: Genehmigung des Jahresberichts, der Jahresrechnung und der Konzernrechnung 2017, die Verwendung des Bilanzgewinnes und den Bericht der Revisionsstelle.