Lostorf
Die Offene Jugendarbeit in Lostorf befindet sich auf Kurs

Der Lostorfer Gemeinderat genehmigte den Jahresbericht der Offenen Jugendarbeit Lostorf (Ojalo). Die Aufbauarbeit hat schnell Wirkung gezeigt, und das Angebot der Ojalo ist auf grosses Interesse gestossen, wie dies die Statistikzahlen klar belegen.

Markus von Däniken
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Das Angebot der Anlaufstelle wird von den Jugendlichen genützt.

Das Angebot der Anlaufstelle wird von den Jugendlichen genützt.

zVg

Mit dem Verein Infoklick.ch wurde am 4. Februar 2013 seitens der Gemeinde Lostorf eine auf drei Jahre befristete Leistungsvereinbarung für den Betrieb einer Jugendarbeitsstelle abgeschlossen.

Jugendarbeiterin Stefanie Wyss präsentierte dem Gemeinderat nun den ersten Bericht der Offenen Jugendarbeit Lostorf (Ojalo), welcher Rechenschaft über die vereinbarungsgemässe Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel sowie der erzielten Wirkung ablegt.

Die Leistungsvereinbarung der Ojalo gliedert sich in vier Bereiche: Treffpunkte und Begegnungsorte; Projektarbeit, -förderung und -beratung; Information, Beratung und Triage sowie Koordination, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.

In jedem dieser Bereiche hat die Ojalo im Jahr 2013 diverse Tätigkeiten ausgeführt. Die Aufbauarbeit hat schnell Wirkung gezeigt, und das Angebot der Ojalo ist auf grosses Interesse gestossen, wie dies die Statistikzahlen auch klar belegen.

Aufsuchende Jugendarbeit

In der Aufsuchenden Jugendarbeit konnten insgesamt 250 Jugendliche (wovon 52 aus Obergösgen, Winznau und Stüsslingen) angetroffen werden. 189 männlichen Jugendlichen standen 61 weibliche gegenüber.

Dabei stand die Sensibilisierung der Jugendlichen auf die Lärm- und Litteringproblematik im Vordergrund. Die Aufsuchende Jugendarbeit bot auch in vielen Fällen die Möglichkeit für kurze, niederschwellige Beratungen in diversen Jugendthemen wie Berufswahl, Schule, Freizeit, Eltern, Lehrpersonen, Freunde, Beziehungen, Liebe, Rassismus, Gewalt, Rechte und Pflichten sowie Suchtmittel.

Die Anlaufstelle wurde am 20. März 2013 eingeweiht. Die Anlaufstelle der Jugendarbeiterin an der Räckholdernstrasse 3 wurde insgesamt von 698 Jugendlichen (wovon 487 männliche und 211 weibliche) aufgesucht, davon stammten 225 Jugendliche aus Obergösgen, Winznau und Stüsslingen.

Die Anlaufstelle ist jeweils am Mittwoch- und Freitagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Auch in der Anlaufstelle waren die Themen der Jugendlichen vielfältig, wie zum Beispiel Lernen, Berufswunsch, Zukunft, Diskriminierung, Preise, politische Einstellungen, Freizeit, Abfall, Lärmbelästigung, Jugendraum oder Ferienjob.

Ferienpasskurse angeboten

Neben den regulären Öffnungszeiten und dem offenen Angebot haben auch verschiedene Sitzungen stattgefunden. Während der Sommerferien im vergangenen Jahr konnten zudem zwei Ferienpasskurse (Nähatelier und Anlassplanung) in der Anlaufstelle durchgeführt werden. Am Kurs Nähatelier haben acht Jugendliche und bei der Anlassplanung haben 15 Jugendliche teilgenommen. Am Abschlussfest waren 30 bis 40 Jugendliche anwesend.

An der Eröffnungsfeier, bei Besuchen an den Schulen, am Dorfmäret oder an der Loga hatte sich Gelegenheit geboten, Projektideen und -wünsche anzubringen. Aus dieser Sammlung ergaben sich auch die Themen für den ersten Jugendmitwirkungstag.

Jugendliche haben diesen Tag zusammen mit Erwachsenen vorbereitet. Die Suche nach einem geeigneten Jugendraum ist noch nicht abgeschlossen. Der detaillierte und aussagekräftige Jahresbericht wurde unter bester Verdankung genehmigt. Der Bericht kann auf der Webseite www.ojalo.ch/news unter News heruntergeladen oder bei der Anlaufstelle der Offenen Jugendarbeit Lostorf bezogen werden.