Balsthal
Die Lindenallee wird zur Baustelle

Beim etappenweisen Ersatz der alten Wasserleitung ist an der Balsthaler Lindenallee mit Behinderungen zu rechnen.

Peter Wetzel
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In der Lindenallee in Balsthal muss entlang des rechts liegenden Trottoirs die Wasserleitung etappenweise ersetzt werden.

In der Lindenallee in Balsthal muss entlang des rechts liegenden Trottoirs die Wasserleitung etappenweise ersetzt werden.

Peter Wetzel

Die über 100 Jahre alte Wasserleitung in der Lindenallee muss ersetzt werden. Dies soll in zwei Etappen geschehen. Demnächst wird mit dem Bau der ersten Etappe begonnen, die vom Kreisel Thalbrücke bis zur Kirchstrasse führt. Die neue Wasserleitung soll am Rand des Trottoirs eingelegt werden, da im Bereich des Trottoirs wegen dort vorhandener Stromleitungen kein Platz mehr zur Verfügung steht. Die Fahrspuren werden nur minimal eingeschränkt, sodass der Verkehr wechselseitig stattfinden kann. Dennoch muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Diese beschränken sich jedoch auf Bauabschnitte von jeweils 10 bis 15 Metern.

Zweite Etappe folgt 2018

In einem Jahr gelangt dann die zweite Etappe zur Ausführung, welche die Abschnitte Kirchstrasse bis Zollhusgässli sowie Falkensteinerstrasse bis Byfangweg umfasst. Mit diesem Vorgehen wird es möglich sein, dass das Kreisbauamt II Olten ab Mitte des kommenden Jahres die Belagsanierung in der Lindenallee in Angriff nehmen kann. Ausführende Firma zu einem Betrag von rund 292 000 Franken ist die Strabag AG Mittelland Subingen, die Rohrverlegearbeiten werden durch den Werkhof ausgeführt.

Balsthal signalisiert Interesse

Der Gemeinderat Balsthal befasste sich zum ersten Mal mit dem Dossier «Kompetenzzentrum Demenz, Businessplan Nachfolge Stapfenmatt, Entscheidungsgrundlage für potenzielle Partner». Dieses Dossier beruht auf der Feststellung, dass die Betriebsbewilligung für das Demenzzentrum in Niederbuchsiten (Stapfenmatt) nur bis 2021 läuft.

Um zeitgerecht eine Alternative bereitstellen zu können, hat der Verwaltungsrat der Genossenschaft für Altersbetreuung und Pflege Gäu (GAG) im Jahre 2015 entschieden, das Projekt «Nachfolge Stapfenmatt» zu lancieren und die Anzahl Plätze von 25 auf 50 auszubauen. Im Laufe von Gesprächen zwischen den Gemeindepräsidentenkonferenzen Gäu und Thal sowie der GAG kam man zum Schluss, dass ein gemeinsames Demenzzentrum für die beiden Bezirke vielversprechend sei.

Der Gemeinderat Balsthal anerkennt das Bedürfnis nach einer Institution, die sich um Demenzkranke kümmert, und ist sehr interessiert an einer Zusammenarbeit mit dem Planungsgremium. Die Gemeinde Balsthal könnte auch Hand bieten mit gemeindeeigenem Land für das zu bauende Demenzzentrum, eventuell zusammen mit dem Land des privaten Eigentümers am östlichen Rand des infrage kommenden Gebietes. Die benötigte Fläche beträgt rund 10 000 Quadratmeter. (pwb)

Ferner werden zwei Teile der Hausmattstrasse total saniert. Der erste Teil betrifft den Abschnitt zwischen der Dorfgasse und dem Krummen Weg. Auf der südlichen Seite des Strassenabschnittes soll ein Trottoir gebaut werden. Das zweite Teilstück, welches saniert wird, liegt zwischen der Schafmattengasse und dem Baronrain. In diesem Bereich wird auf den Bau eines südlich gelegenen Trottoirs verzichtet. Der Gemeinderat Balsthal stimmte beiden Projekten mit den entsprechenden Beitragsverfahren mit provisorischen Perimeterbeiträgen zu.

Pumptrack als Begegnungsort

Im Zusammenhang mit dem Legat von Hedi Schlegel für die Balsthaler Jugend wurde unter anderem der Bau einer Pumptrackbahn vorgeschlagen (wir berichteten). Ein Pumptrack ist ein Rundkurs für Fahrräder, bestehend aus Wellen und Steilwandkurven. Pete Stutz von der Firma Pumptracks GmbH stellte dem Gemeinderat dieses Ansinnen näher vor und konnte entsprechende Fragen beantworten.

Ein Pumptrack sei ein Sportspielplatz, der auch als Begegnungsort sehr gut funktioniere. Im Normalfall könnten die Fahrräder nicht genügend ausgenützt werden, eine Pumptrackanlage leiste da gute Abhilfe. Vielfach würden neben dem Pumptrack auch Laufradtracks für die Kleinen gebaut. Stutz sagte, dass sich in Balsthal die Kirchmatt oder die Hunzikerwiese sehr gut für eine solche Anlage eignen würden. Zur Verfügung stehen rund 60 000 Franken. Die Arbeitsgruppe wird dem Rat demnächst einen konkreten Vorschlag unterbreiten.

Im Zusammenhang mit dem Projekt «Verkehrsentlastung Klus» sind im Abschnitt Wengimattstrasse bis Busbahnhof Thalbrücke auf der Solothurnerstrasse «Flankierende Massnahmen» (FLAMA) vorgesehen. Dazu musste der Gemeinderat einer Nutzungsvereinbarung zwischen Bauherrschaft (Bau- und Justizdepartement, Einwohnergemeinde Balsthal) und dem Projektverfasser (BSB+Partner Oensingen) zustimmen.

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