Nationalfeiertag

Die Laupersdorfer konnten am 1. August gleich 15 Mal jubeln

Bevor Reden geschwungen und Hymnen gesungen wurden, stand am 1. August in Laupersdorf ein Fussballspiel der besonderen Art an. Beide Mannschaften kämpften um den Sieg.

Seit einem Jahrzehnt wird die Bundesfeier in Laupersdorf jeweils um elf Uhr auf dem Sportplatz nördlich der Mehrzweckhalle Kreuzacker mit einem Fussballspiel der Jungbürger und Jungbürgerinnen gegen den Gemeinderat eröffnet. Die rund 80 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen in den Genuss eines intensiven Spiels mit tollem Einsatz, wo die Akteure zwischendurch einige technische Raffinessen am Ball aufblitzen liessen.

Gespielt wurde während zweimal 20 Minuten mit 5 gegen 5 Spieler. Anfänglich führten die Jungbürger die feinere Klinge und zogen mit zwei Toren Differenz davon. Später vermochte der Gemeinderat auszugleichen und gar selbst in Führung zu gehen. Schlussendlich endete das torreiche Spiel mit einem 8:7 Sieg der Jungbürger und Jungbürgerinnen.

«Einen eigenen Geburtstag soll man feiern»

Nach dem Mittagessen im schattigen Vorhof des Gemeindezentrums, wo die Mitglieder der Kulturkommission Grilladen mit Kartoffelsalat und Getränke anboten, folgte die eigentliche Bundesfeier, die von rund 250 Personen besucht wurde. Zum Auftakt spielte die Brass Band Frohsinn Laupersdorf unter der Leitung von Wolfgang Nussbaumer den Marsch «Arosa».

«Einen eigenen Geburtstag soll man feiern und den der Schweiz besonders. Auch ist man am Nationalfeiertag eingeladen, darüber nachzudenken, welche Ziele und Visionen in Zukunft angestrebt werden sollen», erwähnte der Gemeindepräsident Edgar Kupper bei der Begrüssung.

Zum Schluss: Natürlich die Nationalhymne

In der Bundesfeier-Ansprache von Kantonsrat Christian Werner, Olten, seit einem Monat auch Präsident des Solothurner Gewerbeverbandes, standen die Verdienste für die Eidgenossenschaft von Bruder Niklaus von Flüe im Zentrum.

Nach dem für den Naturpark Thal passenden Musikstück «Luegid vo Bärge is Tal» nahm Kupper von den zwölf anwesenden Jungbürgerinnen und Jungbürgern des Jahrgangs 2001 das Gelübde ab und nahm sie ins Stimm- und Wahlrecht auf. Zum Schluss sangen alle Anwesenden, begleitet von der Brass Band Frohsinn, die Nationalhymne.

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