Laupersdorf

Die Kirchgemeinde sagt Ja zu einem Beitrag an den Wärmeverbund

Das neu gestaltete Priestergrab auf dem Friedhof Laupersdorf wurde am Bettags-Sonntag von Pastoralraum-Pfarrer Simon Moser eingesegnet.

Das neu gestaltete Priestergrab auf dem Friedhof Laupersdorf wurde am Bettags-Sonntag von Pastoralraum-Pfarrer Simon Moser eingesegnet.

Der Voranschlag 2016 der römischkatholischen Kirchgemeinde sieht ein Defizit von 122 123 Franken vor.

Nur zwölf Personen nahmen an der Budget-Gemeindeversammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde Laupersdorf teil. Einstimmig genehmigt wurde ein Kredit von 33 155 Franken für die Sanierung der Heizung im Gemeindezentrum (Anteil der Kirchgemeinde).

Das Gemeindezentrum wurde 1986 mit einer Holzschnitzelheizung im Wärmeverbund erbaut. Die Heizung, an welcher öffentlich und private Gebäude angeschlossen sind, war in den letzten Jahren zunehmend störungsanfälliger geworden und musste deshalb ersetzt werden.

In den Sommermonaten dieses Jahres wurde eine neue Holzschnitzelfeuerungsanlage eingebaut und somit die Heizung umfassend saniert. Die Gesamtkosten betrugen 596 524 Franken.

Die Kirchgemeinde ist im Gemeindezentrum Stockwerk-Eigentümerin (Pfarreisaal, Küche und Office) und muss sich jeweils mit 19 Prozent an den Kosten für den Betrieb, Unterhalt und Sanierungen beteiligen.

Der Beitrag an die Heizungssanierung wurde gemäss dem Kilowattverbrauch im Gebäude Gemeindezentrum genau berechnet und ergab für die Kirchgemeinde einen Anteil von 33 155 Franken.

531 960 Franken Gesamtausgaben

Verwalterin Olivia Meister-Schaad präsentierte den Voranschlag 2016, der bei einem Aufwand von 531 960 Franken und einem Ertrag von 409 837 Franken einen Aufwandüberschuss von 122 123 Franken vorsieht.

Für die Kultuskosten (Pfarrei, Kirchendienst) betragen die Ausgaben 277 215 Franken, für die Verwaltung der Kirchgemeinde 48 090 Franken, für die Liegenschaften (Kirche, Pfarrhaus, Pfarreisaal) 56 500 Franken, für die Zinsen 8000 Franken und für die Abschreibungen werden 138 000 Franken aufgewendet.

Der Beitrag an den Pastoralraum Dünnernthal beträgt 171 200 Franken und an die Synode des Kantons Solothurn müssen 16 030 Franken entrichtet werden. An Steuereinnahmen sind 311 000 Franken budgetiert und der angekündigte Finanzausgleich beträgt 79 300 Franken. Auf die Besoldungen wird kein Teuerungsausgleich entrichtet.

33 155-Franken-Kredit genehmigt

In der Investitionsrechnung 2016 ist der Kredit von 33 155 Franken als Anteil der Kirchgemeinde für die Sanierung der Heizung im Gemeindezentrum enthalten. Der Steuerfuss bleibt wie bisher bei 19 Prozent der einfachen Staatssteuer.

Im November 2015 haben die Arbeiten der Innen-Sanierung der Pfarrkirche St. Martin begonnen und diese dauern voraussichtlich ein Jahr. Die Pfarrkirche ist derzeit geschlossen und sämtliche Gottesdienste finden im Pfarreisaal (Gemeindezentrum) statt.

2014 wurde durch die Gartenbau-Firma Christ, Oensingen, das Priestergrab auf dem Friedhof, wo ehemalige im Dorf wirkende Priester bestattet sind, neu gestaltet. Am Bettags-Sonntag im September 2015 wurde das Priestergrab von Pastoralraum-Pfarrer Simon Moser eingesegnet.

Vize-Sakristanin gefunden

Auf Ende Februar 2015 haben die Sakristane Hans und Käthy Erzer-Flury nach 26 Dienstjahren altershalber demissioniert (wir berichteten). Seit 1. März 2015 amtet Patrick Meister als verantwortlicher Sakristan.

Nach vorerst erfolgloser Suche nach einer Vize-Sakristanin oder einem Vize-Sakristan, konnte im Sommer 2015 Susanna Rudolf von Rohr (Kestenholz) als Vize-Sakristanin angestellt werden.

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