Wolfwil
Die «Harmonie» war spürbar in ihrem Element

Die Brass Band Harmonie Wolfwil begeisterte an ihrem Jahreskonzert mit einem vielseitigen Programm.

Tamara Niggli
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Die Brass Band Harmonie Wolfwil wusste bei ihrem Jahreskonzert in der Mehrzweckhalle zu überzeugen.

Die Brass Band Harmonie Wolfwil wusste bei ihrem Jahreskonzert in der Mehrzweckhalle zu überzeugen.

Remo Fröhlicher

Zahlreich war das Publikum, welches sich am Samstagabend in der Mehrzweckhalle einfand, um dem unter dem Motto «Unterhaltung pur!» stehenden Jahreskonzert der Brass Band Harmonie Wolfwil beizuwohnen. Den Auftakt gestaltete in der voll besetzten Halle die Jugendmusik Aaregäu unter der Leitung von Roland von Arb. Das Publikum würdigte die musikalische Leistung mit einem grossen Applaus.

Gutes Händchen bei Stückwahl

«Die Jugendmusik Aaregäu hat ein sehr hohes Niveau erreicht, auch dank dem grossen Engagement von Dirigent Roland von Arb», erklärte Harmonie-Präsident Christoph Niggli in seiner Eröffnungsrede. Im Anschluss setzte dann die Harmonie Wolfwil selbst zum offiziellen Konzertteil an und unterhielt das Publikum dem Motto folgend mit einem bunten Strauss von Musikstücken und Melodien. «Die Brass Band hat wirklich ein gutes Händchen bei der Stückwahl, für jeden ist etwas dabei», meinte ein Konzertbesucher nach dem Anlass.

Diese Vielfältigkeit zeigten die «Harmonie» und ihre Dirigentin Emerita Blum-Duss mit Stücken wie der Eröffnungsfanfare zu den Olympischen Spielen 1988 «The Olympic Spirit» von John Williams oder der Popballade «Heal the World» von Michael Jackson. Den Schlusspunkt des ersten Teils bildete die Aufführung des Militärmarsches «In Treue fest» vom deutschen Komponisten Carl Teike. Die Brass Band Harmonie war dabei deutlich spürbar in ihrem Element.

Publikum verlangte Zugabe

Besondere Begeisterung zeigte das Publikum bei den Soli und Duetten an diesem Abend. Die Brass Band Harmonie spielte im zweiten Konzertteil mit Gabi Gunziger und Nadine Portmann das Cornet-Duett «Swiss Ländler», arrangiert von Mario Bürki. «Das sind wirklich zwei sehr versierte Solistinnen, und sie haben mich mit ihrem Spiel voll und ganz in ihren Bann gezogen», war nach dem Konzert ein häufig gehörtes Feedback.

Das Publikum zeigte seine Begeisterung mit einem tosenden Applaus und forderte eine Zugabe. Der «Solo-Amboss» in der Amboss-Polka von Albert Parlow wurde von Markus Nützi gespielt. Auch ihm gelang es, das Publikum zu begeistern, was eine weitere Zugabe zur Folge hatte. Die Brass Band schloss dann mit weiteren Stücken das Konzert, bevor es für das Publikum in der festlich dekorierten Mehrzweckhalle nebst Abendessen und einer Bar auch eine Tombola gab.

Durch den Abend führte der Komiker Ferdi Zumbühl alias «dr Seewli Ferdi». Seine witzigen Einlagen und die auflockernde Moderation ergänzten das Jahreskonzert in idealer Weise. «Dieser Abend war wirklich Unterhaltung pur, ich habe es sehr genossen», schwärmte eine Besucherin aus Fulenbach.

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