Stüsslingen
Die Gemeindeliegenschaften stehen bezüglich Qualität gut da.

Die Zustandsanalyse der Stüsslinger Gemeindeliegenschaften zeigt keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. Jedoch wurde ein Rechnungsmodell hinterlegt, das die empfohlenen Zeitpunkte der Sanierungen aufzeigt.

Marie-Theres von Arx
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Die Zustandsanalyse zeigt: die Gemeindeliegenschaften befinden sich grundsätzlich in einem guten Zustand.

Die Zustandsanalyse zeigt: die Gemeindeliegenschaften befinden sich grundsätzlich in einem guten Zustand.

Marie-Theres von Arx

Im Auftrag des Stüsslinger Gemeinderates hat das «werk 1 – Architekten und Planer AG, Olten», eine Zustandsanalyse der Gemeindeliegenschaften ausgearbeitet und daraus eine Gebäudestrategie entwickelt.

Geprüft wurden das Gemeindehaus, die Mehrzweckhalle, das Schulhaus 1986 und das Schulhaus 1993. Die Analyse zeigt, dass der notwendige Unterhalt in den Betriebsjahren durchgeführt worden ist. Grundsätzlich befinden sich die Gebäude in einem recht guten Zustand.

Die Bevölkerungsentwicklung, beziehungsweise die Entwicklung der Schülerzahlen, sind im Bericht nicht berücksichtigt worden. Die wärmetechnische Qualität der verschiedenen Gebäude entspricht den Entstehungsjahren und nicht den heute geltenden gesetzlichen Anforderungen.

Die strategische Planung der Heizung wurde 2011 in einer separaten Studie festgehalten.

Bis anhin verfolgte die Gemeinde Stüsslingen keine übergeordnete Gebäudestrategie. Mit den nun vorliegenden Grundlagen soll eine zielgerichtete Bewirtschaftung und Entwicklung des Immobilienbestandes gewährleistet werden.

Im Moment drängen sich keine zwingenden Gebäudesanierungen auf. Es wird jedoch empfohlen, schrittweise einzelne Bauteile näher zu prüfen. Dies betrifft im Besonderen die Isolationen und die verschiedenen Flachdächer.

Ferner weist zum Beispiel die gesamte Dachfläche beim Gemeindehaus keine Wärmedämmung auf, das Dach ist teilweise undicht und ist zudem mit einem asbesthaltigen Unterdach versehen.

Die Tragkonstruktion ist teilweise vom Holzbock befallen, und das Kellermauerwerk weist Feuchtigkeitsschäden auf. Um den Werterhalt der verschiedenen Liegenschaften zu erhalten, sind in den kommenden Jahren Sanierungs- und Reinigungsarbeiten notwendig.

Die Dachfenster im Schulhaus 1986 weisen Feuchtigkeitsschäden auf, und die Fenster im Musikzimmer «Mehrzweckhalle» stammen noch aus dem Erstellungsjahr 1972.

Der Zustandsanalyse ist ein Rechnungsmodell hinterlegt, aus welchem der empfohlene Zeitpunkt für die jeweilige Instandsetzung sowie die geschätzten Kosten pro Objekt ersichtlich sind. Der berücksichtigte Zeithorizont erstreckt sich auf die kommenden 25 Jahre.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit der nun erarbeiteten Zustandsanalyse und der Gebäudestrategie die Werterhaltung der Liegenschaften gesichert und geplant werden kann. Die Umsetzung der Gebäudestrategie wird in das Pflichtenheft der neuen Unterhalts- und Umweltschutzkommission aufgenommen.

Die in den kommenden Jahren vorgesehenen Sanierungs- und Unterhaltskosten sollen in die Finanzplanung integriert werden.

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