Hauptziel des Rates ist, den Betrieb der Gemeinde möglichst selbstständig aufrecht zu erhalten. Wo nötig soll die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden beibehalten, intensiviert oder neu geprüft werden.

Im Weiteren sollen die gute Vereinskultur sowie der Kontakt zu Wirtschaft und Gewerbe beibehalten und gepflegt werden. Das kulturelle Angebot in der Region soll unterstützt werden, wozu man auf die Zusammenarbeit mit dem Naturpark hinweist.

Es wurden auch Massnahmen zur Erreichung dieser Ziele definiert. Die definitive Fassung der Legislaturziele wird an einer späteren Sitzung verabschiedet und der Bevölkerung vorgelegt.

Ortsplanungsrevision steht an

Die an der Gemeindeversammlung genehmigte Revision der Ortsplanung soll raschmöglich in Angriff genommen werden. Dazu wird eine selbstständige Kommission gegründet, welcher der Gemeindepräsident vorsteht. Im Weiteren sollen Vertreter der Bau-, Werk- und Umweltkommission sowie der Landwirtschaft vertreten sein. Ziel ist es, noch im Februar eine Startsitzung abzuhalten.

Eine Komponente der Planung ist auch die Überarbeitung des räumlichen Leitbildes. Dabei erhofft sich der Gemeinderat eine breitere Abstützung, wenn die Einwohner aktiv mitwirken können. An einem öffentlichen Anlass wird zuerst über die Ziele orientiert, anschliessend wird in Gruppen aktiv an Lösungen für die Gemeinde gearbeitet.

Verlustscheine für 12'800 Franken

Im Weiteren hat der Gemeinderat einen Kredit über 5700 Franken für die Überstunden der Verwaltung gesprochen. Diesem Umstand wurde mit der Erhöhung der Pensen um 20 Prozent ab 2018 an der Gemeindeversammlung Rechnung getragen. Ebenfalls bewilligt hat der Rat 12'800 Franken für offene Steuer- und Gebührenforderungen, für welche nach erfolglosen Betreibungen Verlustscheine vorliegen. (rfa)