Laupersdorf

Die Gemeinde investiert im laufenden Jahr rund eine halbe Million Franken

Die bestehende Holzschnitzelfeuerungsanlage soll durch eine neuzeitlich konzipierte Holzschnitzelfeuerungsanlage mit Elektrofilter und mit neuer Siloaustragung und Schnitzeltransportanlage ersetzt werden.

Die bestehende Holzschnitzelfeuerungsanlage soll durch eine neuzeitlich konzipierte Holzschnitzelfeuerungsanlage mit Elektrofilter und mit neuer Siloaustragung und Schnitzeltransportanlage ersetzt werden.

In Laupersdorf ist dieses Jahr in der Investitionsrechnung ein Aufwand von 495950 Franken geplant. Darin enthalten ist ein Planungskredit von 50000 Franken (Bruttokredit: 70 000 Franken) für die Sanierung der Heizungsanlage im Gemeindezentrum.

Diese Heizungsanlage wurde im Jahre 1986 beim Neubau des Gemeindezentrums eingebaut und ist somit bereits die 27. Heizperiode in Betrieb. Aufgrund der höheren Anforderungen können die Emissionswerte gemäss Lärmschutzverordnung nicht mehr erfüllt werden. Es ist mit einer Sanierungsverfügung des Amtes für Umwelt bis im Jahre 2017 zu rechnen. Vor allem die Austragung ist in den letzten Jahren störungsanfällig geworden.

Vor einem Jahr genehmigte die Gemeindeversammlung einen ersten Planungskredit von 20'000 Franken. Im Frühjahr 2013 wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt und als externe Beratung das Ingenieurbüro Roger Kaufmann aus Oensingen beigezogen. Es haben bisher drei Sitzungen dieser Arbeitsgruppe stattgefunden. Das Ingenieurbüro Kaufmann erarbeitete einen Kurzbericht als Entscheidungsgrundlage für die Art der künftigen Energieversorgung. Sowohl der Energieberater als auch die Arbeitsgruppe befürworteten die Variante Ersatz der bestehenden Holzfeuerung.

Moderne Schnitzelheizung im Visier

Die bestehende Holzschnitzelfeuerungsanlage soll durch eine neuzeitlich konzipierte Holzschnitzelfeuerungsanlage mit Elektrofilter und mit neuer Siloaustragung und Schnitzeltransportanlage ersetzt werden. Die Silobefüllung wird unverändert weiterverwendet. Anstelle eines Notölbrenners ist neu ein Brennwertölbrenner als Not- und Übergangskessel vorgesehen. Für diese zusätzliche Wärmeerzeugungsanlage ist eine neue Abgasanlage vorzusehen. Es ist mit Investitionskosten von insgesamt rund 500'000 Franken zu rechnen.

Wie Gemeindepräsident Edgar Kupper ausführte, werden weitere Varianten wie Wärmespeicher, Verzicht auf eine Notheizung, Zusammenschluss mit dem Wärmeverbund im Oberdorf, Solarzellen ebenfalls geprüft. Für die weiteren Planungs- und Projektierungsarbeiten ist eben dieser von der Gemeindeversammlung im Dezember 2013 bewilligte Planungskredit von 50'000 Franken als Kostendach erforderlich.

Kindergarten und Strassensanierungen

In der Investitionsrechnung 2014 enthalten ist ein Kredit von 65'000 Franken für die Sanierung der Fenster im Kindergarten und 144 500 Franken für diverse Strassensanierungen im Gemeindegebiet (wir berichteten) sowie eine Tranche von 215'000 Franken für die Sanierung der Brunnersbergstrasse (Bruttokredit: 790'000 Franken). Für die Umsetzung des Aktionsplans zur kinderfreundlichen Gemeinde von Unicef Schweiz sind 10'000 Franken vorgesehen (Bruttokredit: 30'000 Franken) und als Beitrag an den Kanton (24,28%) an die Lärmsanierung Thalstrasse 1450 Franken (Bruttokredit: 19'400 Franken). An Einnahmen in der Investitionsrechnung 2014 sind die Bundes- und Kantonsbeiträge an die Sanierung der Brunnersbergstrasse und an Gemeindestrassen von 211'250 Franken und 30'000 Franken Anschlussgebühren (Wasser/Abwasser) budgetiert.

33 Stühle werden überzogen

Über die laufende Rechnung wird die Erneuerung der Bestuhlung der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderatssaals in der Höhe von 9000 Franken verrechnet. Hier werden 33 Stühle neu überzogen.

Am 12. Dezember 2011 genehmigte die Gemeindeversammlung einen Kredit von 150 000 Franken für den Neubau der Stichstrasse im Bleuenacker ab Mühleweg sowie dem Einbau der Wasser- und Abwasserleitungen. In diesem Gebiet werden zwei neue Einfamilienhäuser gebaut. Inzwischen wurde die Stichstrasse durch die Firma Strabag AG, Olten, bereits erstellt.

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