2017, im Jubiläumsjahr des Bezirksfeuerwehrverbands Gäu, fand in Härkingen keine Hauptübung statt. Dafür durfte Feuerwehrkommandant Michael Studer die Bevölkerung trotz des garstigen Wetters nun wieder begrüssen. Die diesjährige Hauptübung wurde dem Thema «Technische Hilfeleistung» gewidmet. An vier Arbeitsplätzen wurden folgende Bereiche präsentiert: Tiefenrettung mit dem neu beschaffenen Rollgliss inklusive Drehbein; Motor- und Rettungssäge; Wasserwehr und Lüfter.

Zu dreissig Einsätzen gerufen

Dem Jahresbericht 2018 ist zu entnehmen, dass sechs neue Angehörige der Feuerwehr (AdF) zugeteilt wurden. Alle vorgenommenen Ziele 2018 konnten erreicht werden. Total musste die Feuerwehr Härkingen in diesem Jahr zu 30 Einsätzen ausrücken. Dies entspricht 307 Einsatzstunden. Im Vorjahr waren 20 Einsätze, respektive 274 Einsatzstunden zu verzeichnen. Total haben 32 Personen einen Grund- oder Weiterbildungskurs besucht. Studer dankte insbesondere den Arbeitgebern, welche die Angehörigen der Feuerwehr für die Kursbesuche jeweils freistellen.

Abschied und Beförderungen

Mit Mario Zihlmann, hat die Härkinger Feuerwehr dieses Jahr einen Austritt zu verzeichnen. Befördern durfte Kommandant Studer zum Gefreiten Cornelius Kessler; zu Wachtmeistern Andreas und Matthias Luppi und zum Oberleutnant Andreas Gerber. Für 90 Prozent und mehr Übungsbesuch durften 14 Personen aufgerufen werden.

In seinem Ausblick betonte Studer, dass der Feuerwehrbestand gehalten werden soll und der Übungsbesuch im Schnitt wieder über 90 Prozent steigen müsste. Denn in diesem Jahr lag man mit 87,21 Prozent leicht unter den Erwartungen. Zudem sollen neue Leute für das Kader gewonnen werden, und es könnte die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges ins Auge gefasst werden. Zum Schluss bedankte sich der Kommandant bei der Einwohnergemeinde Härkingen für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. (mgt)