Balsthal
Die FDP steigt mit einer 10er-Liste in die Kantonsratswahlen

Die FDP der Amtei Thal-Gäu nominiert ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat. Als Zielsetzung wurde der Gewinn eines fünften Sitzes genannt.

Walter Schmid
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Die Kandidierenden der FDP Thal-Gäu (vorne v.l): Urs Bader, Karin Büttler, Zsuzsa Schneider, Johanna Bartholdi sowie (hinten v.l.) Enzo Cessotto, Theodor Hafner, Georg Lindemann, Tobias Bollinger, Luca Fluri und Ramon Erni.

Die Kandidierenden der FDP Thal-Gäu (vorne v.l): Urs Bader, Karin Büttler, Zsuzsa Schneider, Johanna Bartholdi sowie (hinten v.l.) Enzo Cessotto, Theodor Hafner, Georg Lindemann, Tobias Bollinger, Luca Fluri und Ramon Erni.

Walter Schmid

Die Thaler und Gäuer Freisinnigen bestimmten zehn Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen im nächsten März. Zur Versammlung im Balsthaler Hotel Kreuz konnte Vizepräsident Guido Walser auch die beiden Regierungsratskandidaten Marianne Meister und Remo Ankli begrüssen.

Wahlkampfleiter Urs Bader freute sich über die 10 Kandidaturen für die FDP-Liste. «Gegenwärtig verfügt die Amtspartei Thal-Gäu über vier der dreizehn Sitze. Unser Bemühen ist es, einen fünften Sitz anzustreben», erklärte er.

Thal ist untervertreten

Rosmarie Heiniger (Gänsbrunnen) tritt nicht mehr zur Wahl an, drei Bisherige stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Die Liste mit drei Frauen, drei Jungfreisinnigen und erfahrenen Politikern aus verschiedensten Berufsgattungen fand Anklang bei der Versammlung.

Mit nur drei Nominationen ist das Thal untervertreten. Noch sind aber drei Plätze frei, die der Parteivorstand in eigener Kompetenz besetzen kann.

In der Folge stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten kurz vor: Ihre erste Amtsperiode erlebt Johanna Bartholdi, Gemeindepräsidentin von Egerkingen, im Kantonsrat und stellt sich für eine zweite zur Verfügung. Nicht aus materiellen Gründen, wie sie nebenbei bemerkte, jedoch für ausgeglichene Kantonsfinanzen.

Bereits die dritte Periode im Kantoinsrat strebt Karin Büttler aus Laupersdorf an. Sie befasst sich im Parlament mit Bildungsfragen, ist Mitglied der Bildungs- und Kulturkommission und Vizepräsidentin der Kantonsratsfraktion.

Über langjährige Erfahrung verfügt Enzo Cessotto aus Balsthal: 12 Jahre Kantonsrat, 20 Jahre Gemeinderat mit dem Ressort Infrastruktur und Tiefbau, Präsident der ARA Falkenstein. Er befasst sich intensiv mit den verkehrstechnischen Problemen im Gäu und in der Klus.

Auch Urs Bader aus Oberbuchsiten stellt sich zur Wahl. Als langjähriger Politiker, Wahlkampfleiter und Aktuar der Kirchgemeinde kennt er die Abläufe. «Wenn es die Wähler wollen, gehe ich nach Solothurn», meint er gelassen.

Von Berufes wegen befasst sich Tobias Bolliger aus Niederbuchsiten mit Baufragen. Er ist Mitglied der Bau- und Planungskommission und Ersatzmitglied im Gemeinderat. Sein Anliegen ist es, die Regulierungsflut im Kanton einzudämmen.

In der Rekrutenschule steckt Ramon Erni aus Wolfwil, Vertreter der jungen Generation. Als Stahlbauer repräsentiert er die Handwerker. Als Jungfreisinniger unterstützt er die Initiative gegen die Regulierungsflut mit der Einführung einer Regulierungsbremse.

Auch ein Jungfreisinniger ist Luca Fluri aus Härkingen. Auch er setzt sich für die Initiative der Jungen ein. Zudem strebt er eine liberale Wirtschaftspolitik mit weniger Gesetzen an. Am Herzen liegt ihm ferner eine liberale Jugendpolitik.

Ein erfahrener Politiker ist Theodor Hafner aus Oensingen und vertritt die ältere Generation. Im Politischen, Sozialen, Richterlichen, Kulturellen hat er bereits gewirkt und reiche Erfahrungen gesammelt. Aber auch die neuen Medien faszinieren ihn.

Als Teamplayer sieht sich Georg Lindemann, Gemeindepräsident von Wolfwil, sowohl in seinem Betrieb wie auch in der Gemeinde. So liessen sich Antennenstreit, Asylfragen, Anliegen der Jungen zur Zufriedenheit fast aller lösen.

Viel Erfahrung bringt Zsuzsa Schneider aus Welschenrohr aus kirchlicher Tätigkeit mit. Sie ist Präsidentin der Synode der Evangelisch-Reformierten Kirche Kanton Solothurn. Als Inventurbeamte wirkt sie in der Gemeinde und kennt das Hintere Thal mit seinen Problemen.

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