Wolfwil

Die Fahrstrasse neigt sich Richtung Aare

Die Fahrstrasse verläuft in diesem Abschnitt nahe an der Aare-Böschung, das Terrain hat sich denn auch in diese Richtung abgesenkt. Alois Winiger

Die Fahrstrasse verläuft in diesem Abschnitt nahe an der Aare-Böschung, das Terrain hat sich denn auch in diese Richtung abgesenkt. Alois Winiger

Die Gründe für den schlechten Zustand der Fahrstrasse sind bekannt. Die Sanierung wird über drei Stufen laufen. Diskutiert wurde im Gemeinderat auch die Regionaliserung des Asylwesens.

Der Belag der Fahrstrasse in Wolfwil ist in schlechtem Zustand, die Fahrbahn uneben, hat sich stellenweise abgesenkt; dies insbesondere im östlichen Teil der Strasse, wo sie recht nahe an der Uferböschung zur Aare verläuft. Nach ersten Abklärungen stellte sich heraus, dass die Gründe für den Zustand buchstäblich tiefer liegen. Der Baugrund wurde daher gründlich untersucht, der Bericht lag nun dem Gemeinderat vor.

Das beauftragte Geologische Büro ist zum Schluss gekommen, dass der schlechte Zustand der Fahrstrasse auf die Terrassenlage zurück zu führen ist. Die aareseitige Fahrbahnhälfte hat sich infolge von Kriech- und Gleitbewegungen teilweise abgesenkt und ist deformiert. Das Strassenwasser fliesst via Durchlässe im Belagswulst in die Böschung aus, was wiederum die Hangstabilität verschlechtert. Die Ursachen der Absenkung sind zum einen in der ungenügenden Tragfähigkeit des talseitigen Koffers und des Unterbaus zuzuschreiben. Sie sind entstanden einerseits durch die zunehmenden Verkehrslasten und Frequenzen, zum anderen aufgrund des Kriechverhaltens des talseitigen Steilhangs zur Aare.

Sanierung mit drei Stufen

Die Sanierung wird über drei Stufen laufen. Da ist zum einen das Entwässerungskonzept: Im Bereich des rutschgefährdeten Strassenabschnitts soll die Richtung des Quergefälles gewechselt, damit das Meteorwasser nicht mehr zum Rutschhang abfliesst. Ferner ist der Strassenrand mit Riegel zu stabilisieren. Und schliesslich werden Unterbau und Deckenbelag erneuert. Zurzeit laufen weitere Abklärungen.

Bald mit Erdgas erschlossen

Die Planungs-, Bau- und Werkkommission hat die Erdgaserschliessung mit der Sogas besprochen. Die Firma hat die vom Gemeinderat und der Kommission bemängelten Punkte bereinigt. Die Sogas hat mit der Gemeinde einen Konzessionsvertrag, wonach die Gasleitungen in den Strassen eingelegt werden dürfen. Die Pläne sollen im November aufgelegt werden. Die Sogas ist darauf aufmerksam gemacht worden, dass 2015 die Wasserleitung in der Vordere Gasse saniert wird. Die genaue Leitungsführung zum Nahwärmeverbund ist noch nicht definitiv festgelegt. Im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Gasleitung in der Industrie Bännli soll geprüft werden, ob in dem Graben auch ein Rohr für Sauberwasser eingelegt werden könnte, um das Dachwasser der angrenzenden Liegenschaften direkt in die Aare einzuleiten.

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