Nachdem im Jahr 2016 die Oberbuchsiter Bevölkerungszahl leicht gesunken war, verzeichnet die Statistik 2017 wieder eine deutliche Einwohnerzunahme von 53 Personen oder 2,5 Prozent. 2215 Einwohner (Vorjahr: 2162) hatten somit per 31. Dezember 2017 ihren Wohnsitz im Chutzedorf (Wochenaufenthalter nicht eingerechnet). Seit Ende 2000 hat sich die Einwohnerzahl um 423 Personen vergrössert, was einem Zuwachs von mehr 23,6 Prozent entspricht.

Die aktuell 2215 Einwohner von Oberbuchsiten teilen sich in 1649 (Vorjahr: 1626) Schweizer Bürger und 566 (536) Ausländer auf, was einen Anteil von 25,6 Prozent (24,8) bedeutet. Die Zahl der Haushaltungen erhöhte sich auf 969 (958) Einheiten. In der Gemeinde wohnen 41 Männer mehr (1128, davon 328 Ausländer) als Frauen (1087, davon 238 Ausländerinnen). Der Anteil Minderjähriger an der Dorfbevölkerung beträgt 403 (397) Personen, was 18,2 Prozent entspricht. Von diesen unter 18-Jährigen besitzen wiederum 119 (110) Personen oder 29,5 Prozent ausländische Wurzeln.

Die multikulturelle Vielfalt vergrösserte sich im Vergleich zu 2016 um fünf Länder und verteilte sich per Stichtag auf 41 Nationen. Nach mehreren Jahren auf Platz 1 musste Deutschland mit 113 (Vorjahr: 116) Personen dem Kosovo mit 118 (106) Personen Platz machen. Auf Rang drei liegt unverändert Italien mit 69 (62) Personen. Auf den weiteren Plätzen folgen die Türkei mit 42 (45), Eritrea mit 36 (27), Serbien mit 33 (38), Portugal und Mazedonien mit je 25 Personen sowie Bosnien-Herzegowina mit unverändert 15 Personen.

Alle übrigen Fremdstaaten sind mit weniger als zehn Personen in der Statistik vertreten. Nicht unerwartet ist festzuhalten, dass Eritrea nach letztem Jahr erneut «der» Aufsteiger in diesem Ranking ist. Von den insgesamt 566 Ausländern besitzen deren 398 (386) die Niederlassungsbewilligung C und 149 (132) die Aufenthaltsbewilligung B, den Kurzaufenthalterstatus L 11 (8) Personen sowie 8 (10) Personen den Status F oder N.

Katholiken halten ihren Bestand

Die konfessionelle Verteilung der Oberbuchsiter Bevölkerung zeigte Ende 2017 folgendes Bild: 889 (881) Personen oder noch 40,1 (40,8) Prozent gehören dem römisch-katholischen Glauben an. Erstmals seit langer Zeit kann ein absolut kleiner Zuwachs verbucht werden, – auch wenn die Zahl real gesehen immer noch am Sinken ist. 335 (341) Einwohner oder 15,1 (15,8) Prozent sind evangelisch-reformiert.

Wiederum einen leichten Zuwachs erfuhr der mohammedanische Glauben mit neu 251 (236) Personen, was Platz 3 bei einem Gesamtanteil von 11,3 (10,9) Prozent bedeutet. 628 (603) Personen sind als konfessionslos registriert, was mittlerweile auf 28,4 (27,9) Prozent der Dorfbevölkerung zutrifft und einen neuen Höchststand bedeutet. 112 (101) Personen oder 5,1 (4,7) Prozent gehören anderen Konfessionen an.

Deutlicher Geburtenüberschuss

In Oberbuchsiten sind 961 (925) Personen oder 43,4 Prozent verheiratet und 936 (929) oder 42,3 Prozent sind ledig. 80 (83) Einwohnerinnen und Einwohner sind verwitwet und 197 (192) Personen sind geschieden, was unverändert 8,9 Prozent entspricht. Gerichtlich oder freiwillig getrennt leben 39 (32) Personen und der Zivilstand «in eingetragener Partnerschaft» ist zweimal zu finden.

2017 wird als ein Jahr mit hohem Geburtenüberschuss in die Geschichte eingehen: Lediglich 10 (17) Todesfällen stehen gleich 25 (16) neue Erdenbürger gegenüber. Von den jüngsten Einwohnern sind 14 Mädchen und 11 Knaben. Sechs dieser Kleinkinder weisen eine ausländische Staatszugehörigkeit auf.

Die Bürgerrechte der 1649 in Oberbuchsiten wohnhaften Schweizer verteilen sich wie folgt: 302 (296) Personen, oder 18,3 Prozent, sind Gemeindebürger, 504 (495) Personen oder 30,6 Prozent sind Kantonsbürger und 843 (835) Personen oder 51,1 Prozent haben ihr Bürgerrecht in der übrigen Schweiz. (bux)